Die Makroaufnahme zeigt zwei nach unten geneigte Blüten einer Echten Schlüsselblume. Die leuchtend gelben Kronen mit ihren orangefarbenen Saftmalen treten klar aus dem weich verlaufenden, dunklen Hintergrund hervor, während die helle Kelchröhre am oberen Blütenansatz einen zurückhaltenden Kontrast setzt. Durch die geringe Schärfentiefe wird die Pflanze fast vollständig vom Umfeld gelöst und auf ihre Form und Farbwirkung reduziert.
Im alten Steinbruch bei Neresheim steht die Art stellvertretend für kalkreiche, magere und eher trockene Böden des Weißen Jura. Solche Standorte bieten spezialisierten Wiesen- und Saumpflanzen geeignete Bedingungen, besonders dort, wo der Boden flachgründig bleibt und stärkere Konkurrenz ausbleibt. Die Schlüsselblume fügt sich damit gut in das typische Artenspektrum magerer Kalkstandorte der Schwäbischen Alb ein.
Die Makroaufnahme zeigt eine intensiv blau gefärbte Enzianblüte mit hellem Zentrum, freigestellt vor einem weich aufgelösten Hintergrund aus Halmen und trockenem Pflanzenmaterial. Die Blüte füllt den Bildraum fast vollständig und hebt sich mit ihrer kräftigen Farbe deutlich vom warmen, erdigen Umfeld ab. Durch die geringe Schärfentiefe konzentriert sich der Blick ganz auf Struktur, Farbkontrast und Form der geöffneten Blüte.
Am Rand eines alten Steinbruchs bei Neresheim verweist die Pflanze zugleich auf einen typischen Lebensraum der Schwäbischen Alb: flachgründige, kalkreiche Böden des Weißen Jura und nährstoffarme Magerrasen. Solche Standorte begünstigen spezialisierte, konkurrenzschwache Arten, die auf offene, trockene und sonnige Bedingungen angewiesen sind. Der Enzian steht damit nicht nur für einen markanten Farbakzent im Bild, sondern auch für die besondere Flora dieser kargen Juraböden.
Die frontale Makroaufnahme zeigt einen Scheinbockkäfer auf hellem, nahezu strukturlosem Untergrund. Auffällig sind vor allem die weit ausladenden, fadenförmigen Fühler, die das Bild fast über die gesamte Breite spannen und dem Insekt eine ausgeprägt symmetrische Wirkung geben. Der Kopf und ein schmaler Bereich des Vorderkörpers liegen in der Schärfe, während der übrige Körper bereits weich ausläuft. Durch die reduzierte Bildfläche und die flache Perspektive konzentriert sich die Aufnahme vollständig auf Erscheinung, Haltung und Proportionen des kleinen Käfers.
Ein junger, zu einem Ahorn gehörender Zweig trägt einen rötlichen Austrieb mit mehreren kleinen Blüten- und Knospenansätzen. Die Hauptknospe sitzt nahe der Bildmitte und hebt sich mit ihren feinen Linien und warmen Rot-Orange-Tönen deutlich vom weich verlaufenden, dunkelgrünen Hintergrund ab. Die geringe Schärfentiefe isoliert das Motiv fast vollständig und lenkt den Blick konsequent auf die frühe Entwicklungsphase der Pflanze.
Die Aufnahme funktioniert über vertikale Wiederholung: Uferbäume werden im Wasser zu einem zweiten, weicheren „Wald“ und verdichten das Bild nach unten. Die horizontale Schnittlinie (Ufer/Spiegel) liegt ruhig, kleine Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche brechen die Symmetrie gerade genug, damit es nicht grafisch „zu perfekt“ wirkt.
Der Auwaldsee liegt südöstlich von Lauingen in den Donauauen und umfasst rund 50 Hektar Wasserfläche (≈ 0,50 km²). Er steht im typischen Auen-/Kiesabbau-Kontext der Donau, in dem zahlreiche Gewässer durch Kiesgewinnung entstanden sind. Das Umfeld gehört zum Donauauen-/Donau-Ried-Raum, einem bedeutenden Vogelgebiet mit Brut- und Rastplätzen, u. a. für Wiesen- und Watvögel sowie Enten und Möwen.
Die Aufnahme funktioniert über vertikale Wiederholung: Uferbäume werden im Wasser zu einem zweiten, weicheren „Wald“ und verdichten das Bild nach unten. Die horizontale Schnittlinie (Ufer/Spiegel) liegt ruhig, kleine Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche brechen die Symmetrie gerade genug, damit es nicht grafisch „zu perfekt“ wirkt.
Der Auwaldsee liegt südöstlich von Lauingen in den Donauauen und umfasst rund 50 Hektar Wasserfläche (≈ 0,50 km²). Er steht im typischen Auen-/Kiesabbau-Kontext der Donau, in dem zahlreiche Gewässer durch Kiesgewinnung entstanden sind. Das Umfeld gehört zum Donauauen-/Donau-Ried-Raum, einem bedeutenden Vogelgebiet mit Brut- und Rastplätzen, u. a. für Wiesen- und Watvögel sowie Enten und Möwen.
Auwaldsee bei Lauingen: Zwei Kanadagänse (Branta canadensis) am Auwaldsee. Im April sind viele Paare bereits ortstreu und nutzen Uferwiesen als Weidefläche; Nahrung ist überwiegend Gras und Kräuter.
Körperlänge: ca. 90–110 cm
Flügelspannweite: ca. 160–185 cm
Gewicht: meist 2,5–6,5 kg (Männchen tendenziell schwerer)
Alter: wild oft 10–15 Jahre, maximal deutlich darüber möglich
Gelege: typ. 4–7 Eier
Brutdauer: ca. 25–28 Tage
Nahrung: überwiegend Gräser/Kräuter, zusätzlich Getreide/Keimlinge, auch Wasserpflanzen
Merkmal: schwarzer Hals/Kopf mit weißem „Kinnriemen“
Eine flache Geländekante teilt die Szene in zwei ruhige Flächen: unten Wiese, oben ein gleichmäßig grüner Hang. Rechts steht ein dichter Saum aus kahlen Laubbäumen wie eine natürliche Begrenzung, links bleibt der Horizont offen. Darüber ein heller Himmel mit dünner Bewölkung und einzelnen Quellwolken – viel Raum, wenig Ablenkung.
Das Fisheye zieht den Himmel einmal komplett über die Szene, als wäre die Koppel eine kleine eigene Welt. Die Pferde bleiben gelassen, während Licht und Wolken den großen Auftritt haben – und der Bildrand erinnert dezent daran, dass „gerade“ hier eher ein Vorschlag ist.
Ein Mini-Shetty auf „Objektiv-Inspektion“: knapp einen Meter hoch, aber mit voller Präsenz direkt an der Frontlinse. Das Fisheye macht aus der kurzen Distanz eine große Sache – Ergebnis: Portrait mit eingebautem Spaßfaktor und sehr wenig Sicherheitsabstand.
Aufnahme eines Sonderzugs mit der Schnellzug-Dampflok 001 180-9 auf der Strecke Wassertrüdingen – Gunzenhausen. Die Lok läuft mit eingeschaltetem Spitzenlicht auf freier Strecke; am Fahrwerk ist leichter Dampfaustritt zu sehen. Die Perspektive aus niedriger Höhe betont die Frontansicht und den Zugverband vor dem weit geöffneten Himmel.
Technische Eckdaten zur DB 001 180-9 (Baureihe 01, Schnellzug-Dampflok):
Achsfolge / Bauart: 2’C1’ h2 (Pacific, 2 Zylinder)
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer: 23.940 mm
Treibraddurchmesser: 2.000 mm
Höchstgeschwindigkeit: 120/130 km/h vorwärts
Kesselüberdruck: 16 bar
Indizierte Leistung: 1.648 kW
Anfahrzugkraft: ca. 150–176 kN (je nach Unterbauart/Serie)
Dienstmasse Lok: ca. 108,9–111,1 t (je nach Serie)
Tender: 2’2’ T 30/32/34; Wasser 30–34 m³, Kohle 10 t
Fisheye-Aufnahme mit kreisförmigem Bildfeld: Ein Gleisabschnitt zieht als gebogene Linie durch das untere Drittel und trennt Schotterbett und Grasrand. Der Himmel dominiert die Szene mit stark strukturierten Wolkenbändern und mehreren Kondensstreifen; die Sonne sitzt rechts hinter einer Wolkenkante und erzeugt harte Kontraste sowie eine kleine Reflexion am Rand. Im Hintergrund liegen offene Wiesenflächen und ein lockerer Ortsrand am Horizont.
Weitwinkel-Panorama einer offenen Feldflur: eine gleichmäßige, grüne Fläche mit zwei Fahrspuren, die zentral zum Horizont führen. Darüber ein klarer Himmel mit hohen Schleierwolken und einzelnen Quellwolken; die Horizontlinie liegt tief, der Bildanteil wird deutlich vom Himmel dominiert.
Ein junger Schachtelhalm (Equisetum) treibt direkt im Gleisbett aus – zwischen Granitschotter und trockenem Pflanzenrest. Die Triebspitze zeigt noch die Sporenähre; die braunen Scheiden am Stängel markieren die Knoten. Ein Standort, der eigentlich nur für Drainage und Last gebaut ist – und trotzdem reicht ein bisschen Feuchte im Untergrund, damit etwas wächst, wo es nicht vorgesehen war.
Makro vom Waldboden: dichtes Moos, aus dem einzelne Triebe wie Miniatur-Nadelbäume herausragen. In der Nahaufnahme wird aus „grünem Teppich“ eine Struktur aus Stämmen, Spitzen und Zwischenräumen – und das Licht setzt die feuchten Stellen als Reflexe dazwischen. Das ist Wald, nur auf Zentimetermaßstab: langsam wachsend, robust, dauerhaft.
Streberwissen:
Motiv: Moos/Unterwuchs mit aufgerichteten Trieben (polsterbildend)
Funktion: speichert Feuchtigkeit, stabilisiert Mikroklima am Boden
Bildwirkung: geringe Schärfentiefe, Highlights durch nasse Oberflächen
Dichter Verkehr schiebt sich durch die Straße; Staub und Baustellendreck
liegen in der Luft.
Fußgängerzone als schmale Schlucht; hohe Fassaden drücken den Raum
zusammen.
Eingezäunte Überreste auf einer ungenutzten Fläche; Schutt und Leere bleiben
zurück. Der Schriftzug „I love me“ am Nachbarbau setzt einen nüchternen
Akzent.
Gerüst zur Bestandssicherung; funktional, aber ohne jede Aufwertung der
Fassade.
Kleine Häuser dicht am Hang; die Straße vor der Tür nimmt dem Ort Ruhe.
Gleiche Ansicht mit anderer Belichtung; das Gerüst bleibt reine
Substanzerhaltung.
Hohe Wohnblöcke stehen an einer dichten Fahrspur; der Lärmteppich liegt
schwer über dem Ort.
Ein Brunnen versucht den Platz zu beleben; das Wasser fällt leise in die
Fußgängerzone zurück.
Fußgängerzone im Schub; Bewegungen kreuzen sich, niemand nimmt sich
Raum.
Ein altes, repräsentatives Haus wirkt zwischen Straßen, Nachbarbauten und
Bahnlinien an den Rand gedrückt.
Streben greifen ineinander; Nieten schweigen. Ein stiller Raum aus Stahl.
Info: Bahnhof Hof – Knoten in Oberfranken (Richtungen Nürnberg, Dresden,
Tschechien).
Beschlagene Scheibe, Regen perlt; der Schaffner bleibt als Umriss.
Info: Historische Wagen mit Abteilen, Schiebetüren, Übersetzfenstern.
Kran ruht, Wagen offen; Arbeit ist Erinnerung.
Info: DDM Neuenmarkt – Freigelände mit Infrastrukturfahrzeugen.
Haken und Ausleger schweigen; die Szene bleibt bereit.
Info: O‑Wagen trugen Massengut, robust und schnell zu laden.
Ein Schweißpunkt hält Linien zusammen; Metall trägt die Jahre.
Info: Vor Ort gefügte Geländer; Nieten/Schweißpunkte als Detail.
Vom Brenztopf her dunkel und kühl; die Werkstatt atmet im Stillen.
Info: Brenztopf = Karstquelle der Brenz; Wasserkraft trieb Hammerwerke.
Balken und Mauerwerk bewahren Wärme; der Hof wirkt vollständig.
Info: Mischbau; Wohn- und Wirtschaftsteil oft verbunden.
Hofensemble
Türen schwer, Fenster klein; Alltag liegt in den Flächen.
Info: Regionale Dachformen folgen Klima/Material.
Stiller Wirtschaftshof
Die Formen greifen ineinander; nichts drängt nach außen.
Info: Erhaltung hängt oft am privaten Engagement.
Balken und Mauerwerk bewahren Wärme; der Hof wirkt vollständig.
Info: Mischbau; Wohn- und Wirtschaftsteil oft verbunden.
Das Gleis endet im Schotter; Routine wurde Erinnerung.
Info: Steinkohle und Carbolineum prägen den Geruch alter Schwellen.
Die Richtung hält an; die Uhr tickt leiser.
Info: Carbolineum (Kreosot) imprägnierte jahrzehntelang Holzschwellen.
175 Jahre Bahnknoten Ulm
Gleise und Schilder kreuzen; Bewegung sammelt sich.
Info: Fern- und Regionaldrehscheibe im süddeutschen Netz.
175 Jahre Bahnknoten Ulm
Ein Moment vor der Abfahrt; der Bogen spannt sich leise.
Info: Veranstaltungen öffnen Technik und Geschichte für Publikum.
175 Jahre Bahnknoten Ulm
Pfeifen, Stimmen; der Knoten atmet kurz schneller.
Info: Ulm verbindet Achsen Richtung Stuttgart, Augsburg/München, Bodensee.
Park von Schloss Duttenstein
Leere Fenster, feste Mauern; die Stille trägt den Bau.
Info: Nebengebäude verlieren Nutzung zuerst; Substanzsicherung entscheidet.
Im grünen Tunnel des Waldes taucht die Öchsle-Lok wie eine Erinnerung auf, die wieder Fahrt aufnimmt. Die Schienen ziehen den Blick nach vorn, bis nur noch das helle „Auge“ der 99 788 bleibt – und für einen Moment gehört der Wald ganz dem Atem der Maschine.
Technische Kerndaten – Lok 99 788 (BR 99.77–79)
Typ/Bauart: Schmalspur-Tenderlok, 1′E1′ h2t (2-10-2T), Spurweite 750 mm
Hersteller/Baujahr: LKM Babelsberg, 1956
Leistung/Zugkraft: ca. 600 PS (≈ 441 kW), ~83 kN
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h
Abmessungen: Länge über Kupplung 11,3 m; Treibräder 800 mm
Massen: Dienstmasse ~55 t, Achslast ~9 t
Kessel: 14 bar Kesseldruck
Triebwerk: 2 Zylinder außen, Heusinger-Steuerung
Vorräte: 5,8 m³ Wasser, 3,6 t Kohle
Bremsen: Knorr-Druckluft (Zug ursprünglich Saugluft)
Einsatz heute: Museumsbetrieb Öchsle (Warthausen–Ochsenhausen)
Leeres, mehrgeschossiges Parkhaus kurz vor Betriebsbeginn. Reihen aus Stahlstützen und Betonträgern führen in die Tiefe; Rampen und Gitterzäune strukturieren die Ebene. Streifiges Licht der Deckenleuchten legt helle Bänder auf den Boden, Schatten fassen die Fahrgasse ein. Einzelne Markierungen und Schilder bleiben sichtbar – nüchterne, klare Architekturperspektive.
Schwarzweißaufnahme eines Nebengebäudes der Ziegelhütte in Königsbronn. Gealterte Putz- und Bruchsteinfassade mit schmaler Holztür, steiles Ziegeldach. Im Hintergrund Waldkante des Brenztals. Geschlossene Wolkendecke und flaches Licht eines Herbstabends geben der Szene eine gedämpfte, sachliche Anmutung und betonen den historischen, funktionalen Charakter des Bauwerks.
Ein letzter Blick über die Ähren, dann nur noch die Brücke – und Geschichten, die hier nie mehr abfahren.
Prasseln, Splittern, Schweben – ein Schlagzeugsolo aus Wasser.
Gefrorener Moment: herabprasselnde Tropfen zerplatzen zu Kronen und Spritzern; harte Kontraste, fast monochrom – Rhythmus statt Motiv.
Verwitterter Hofgiebel zwischen dicht stehenden Stadthäusern. Abplatzender Putz, freigelegte Ziegel, dunkles Einfahrtstor – vermutlich einer der letzten Bauernhöfe der Altstadt.
Aufnahmen aus Auernheim und Schrezheim
Aufnahmen aus Auernheim und Schrezheim
Aufnahmen aus Auernheim und Schrezheim
Gefrierender Nebel lagert Rauhreif an der windzugewandten Bestandskante ab; der Waldweg verläuft auf dem Ostalb-Plateau bei Hülen.
Kontext/Infos
Lage/Höhe: Karstplatte der Ostalb, ~624 m ü. NN.
Wetter: Inversionslage/hochnebeltypisch; Unterkühlte Nebeltröpfchen gefrieren beim Auftreffen → Raureif (körnig, weiß, windabhängig).
Merkmal: Stärkere Auflage an exponierten Zweigen der Bestandskante zeigt die Anströmseite an.
Saison: Häufige Ereignisse Spätherbst–Winter auf der Albhochfläche.
Die heute sichtbaren Mauerreste gehören im Kern zur Laienkirche und Konventsgebäuden der Kartause, errichtet um 1390 (gotische Bauphase). Im Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt; Kloster 1649 aufgehoben, 1656 Turm abgetragen, weitere Abbrüche im 18./19. Jh. – die Laienkirche wurde 1865/1878 weitgehend niedergelegt; daher stehen heute nur mittelalterliche Wandreste und Anbauten neben dem erhaltenen Chor.
Orden/Gründung: Kartause „Christgarten“, gestiftet 1383 von den Grafen Ludwig & Friedrich von Oettingen.
Bauzeit: Neubau um 1390 (Gotik).
Aufhebung: Nach dem Dreißigjährigen Krieg 1649; 1656 Abbruch des Glockenturms, später weiterer Rückbau.
Erhalten: Der Chor dient heute als evangelische Pfarrkirche; vom Langhaus/Konvent stehen Ruinen.
Lagebild: Weiler Christgarten im Kartäusertal bei Ederheim; Forellenbach, Umgebung als Naherholungsgebiet.
Licht auf Eis: Erinnerung hält, während Spuren schmelzen.
Aufnahme vom Friedhof Landshausen (Syrgenstein), direkt unter Schloss Altenberg: vereister Hangweg und Zaunkante führen in gestaffelte Felder und Waldkämme; kaltes Gegenlicht, Dunstlagen, darüber Kondensstreifen.
Flacher Winterblick über die zugefrorene Wasserfläche des aufgelassenen Steinbruchs Erzbuck; links Schilfsaum, ringsum bewaldete Abbruchhänge der Ostalb. Lage: direkt am See an der K3314 zwischen Kösingen und Schweindorf.
ehemaliger Kalksteinbruch der Alb (Jura); nach Aufgabe geflutete Sohle → Kleingewässer mit Röhricht
steile Hänge, lockeres Gestein – Randzonen nicht betreten; Eistragfähigkeit lokal stark unterschiedlich
Ein enger Korridor aus Stämmen, schwarz wie eingeritzte Zeilen.
Der Schnee schluckt Geräusche, nur eine schmale Spur hält dagegen.
Am Ende ein stumpfes Leuchten—mehr Versprechen als Trost.
Hier atmet der Wald langsam, und die Zeit friert ein.
Schwarzweiß, Schneefall, eine alte Bank am Feldrand.
Kein Ort für Spektakel, sondern für Sätze, die man nur einmal sagt.
Sie hat Generationen getragen: Pausen, Schweigen, Ratschläge.
Wer hier saß, ist teils gegangen — die Bank blieb und weiß mehr als wir.
Ein Inventar der Gegend, protokolliert in Holzfasern und Kerben.
Zwischen den Reihen alter Bäume trägt der Weg alles, was wir miteinander sind: Schritte, die sich finden, Stimmen, die leiser werden, Pausen, in denen niemand drängt. Manchmal trägt einer den anderen ein Stück, manchmal schweigen wir nebeneinander her und wissen doch, dass es genügt. Und doch liegt hinter der letzten Biegung ein Stück, das niemand für uns gehen kann. Nicht hart, nicht heroisch – einfach still. Die Allee hält noch eine Weile die Form unserer Schritte, dann nimmt der Schnee sie auf, und es bleibt die Gewissheit: Begleitung bis an den Rand ist möglich, darüber hinaus nur das eigene Maß.
Ein Bahnhof ist selten nur ein Ort – eher ein Prüfstein für Geduld, Hoffnung und das, was man „später“ nennt. Dieser Aufgang wirkt wie eine stille Schleuse: Unten bleibt das Ungeordnete, oben wartet das Gleis mit seiner klaren Logik aus Richtung und Zeit. Wer hier steht, steht nicht einfach auf Stufen – sondern an der Grenze zwischen Vergangenheit, die einen festhält, und Zukunft, die so tut, als wäre sie pünktlich.
Cranzahl ist ein Anschlussbahnhof: Hier trifft die normalspurige Strecke Richtung Annaberg-Buchholz/Vejprty auf die Schmalspurbahn nach Kurort Oberwiesenthal (Fichtelbergbahn). Der Bahnhof wurde 1872 eröffnet, liegt im Erzgebirge auf rund 650 m Höhe und hat drei Bahnsteiggleise.
Die Nördlinger Schranne zeigt sich hier in kräftigem Schwarzweiß, eingerahmt von dramatischen Wolken und den klaren Linien der Altstadt. Während das historische Gebäude fest und ruhig im Bild steht, ziehen die Menschen davor nur noch als verschwommene Spuren vorbei. So entsteht ein starker Kontrast zwischen Beständigkeit und Bewegung, zwischen jahrhundertealter Architektur und dem flüchtigen Moment des Alltags.
Makroaufnahme einer jungen Fichtenkeimling mit Wassertropfen. Die Tropfen sitzen wie punktgenaue Gewichte auf den Nadeln und wirken optisch als Mini-Linsen: Sie bündeln Licht, spiegeln die Umgebung und ziehen die Aufmerksamkeit auf wenige scharfe Stellen. Die geringe Schärfentiefe trennt den kleinen Baum vom Hintergrund; übrig bleibt ein Raster aus Nadeln, Farben und Reflexen.
Makroaufnahme einer jungen Tanne/Fichte mit Wassertropfen. Die Tropfen sitzen wie punktgenaue Gewichte auf den Nadeln und wirken optisch als Mini-Linsen: Sie bündeln Licht, spiegeln die Umgebung und ziehen die Aufmerksamkeit auf wenige scharfe Stellen. Die geringe Schärfentiefe trennt den kleinen Baum vom Hintergrund; übrig bleibt ein Raster aus Nadeln, Farben und Reflexen.
Makro einer Leberblümchen-Blüte (Hepatica nobilis) mit Tropfenbesatz nach Feuchtigkeit. Die Tropfen liegen wie eine zweite Textur auf den Blütenblättern und machen aus einer glatten Fläche ein fein gekörntes Relief. In der Mitte steht der Kontrast aus Grün und den hellen Staubgefäßen – der funktionale Kern, um den sich die Farbe nur scheinbar „dekorativ“ legt. Die geringe Schärfentiefe reduziert alles auf diese kleine Zone, in der Biologie und Licht zusammenarbeiten.
Zwischen Alltag und Übersehen hält etwas Winziges stand: eine Blüte im Millimeterbereich, präzise gebaut, als hätte sie keine Zeit für Umwege. Sie macht kein Drama – sie macht einfach weiter. Während um sie herum alles nach „zu klein“ aussieht, liefert sie Struktur, Ordnung und einen stillen Beweis dafür, dass Beharrlichkeit kein Lärm braucht. In der Makro-Welt wird aus „Unkraut“ plötzlich ein Entwurf: reduziert, funktional, fast arrogant perfekt.
Vogelmiere (Stellaria media)
Familie: Nelkengewächse (Caryophyllaceae)
Blüte: sehr klein, nur wenige Millimeter. Meist 5 Kronblätter, tief zweigeteilt (wirkt optisch wie 10)
Standort: nährstoffreiche, eher feuchte Böden; typisch in Gärten, Beeten, Wegrändern
Wuchs: kriechend/teppichbildend, zarte Stängel; oft ganzjährig bei mildem Wetter
Blütezeit: je nach Witterung fast das ganze Jahr, Schwerpunkt Frühjahr bis Herbst
Zwischen Alltag und Übersehen hält etwas Winziges stand: eine Blüte im Millimeterbereich, präzise gebaut, als hätte sie keine Zeit für Umwege. Sie macht kein Drama – sie macht einfach weiter. Während um sie herum alles nach „zu klein“ aussieht, liefert sie Struktur, Ordnung und einen stillen Beweis dafür, dass Beharrlichkeit kein Lärm braucht. In der Makro-Welt wird aus „Unkraut“ plötzlich ein Entwurf: reduziert, funktional, fast arrogant perfekt.
Vogelmiere (Stellaria media)
Familie: Nelkengewächse (Caryophyllaceae)
Blüte: sehr klein, nur wenige Millimeter. Meist 5 Kronblätter, tief zweigeteilt (wirkt optisch wie 10)
Standort: nährstoffreiche, eher feuchte Böden; typisch in Gärten, Beeten, Wegrändern
Wuchs: kriechend/teppichbildend, zarte Stängel; oft ganzjährig bei mildem Wetter
Blütezeit: je nach Witterung fast das ganze Jahr, Schwerpunkt Frühjahr bis Herbst
Makro aus derselben Session im Wald bei Auernheim: Moosspitzen und junge Triebe, dazwischen ein feines Spinnennetz. Die Tropfen sitzen als Kette auf den Fäden und machen die Geometrie sichtbar, die sonst verschwindet. Im Kleinen wirkt das wie Technik: Zug, Spannung, Knotenpunkte – nur eben aus Wasser und Seide statt aus Metall.
nice to know:
Motiv: Moos/Unterwuchs mit Spinnennetz und Tautropfen
Effekt: Tropfen bilden Mikrolinsen und setzen Highlights entlang der Fäden
Umgebung: feuchter Waldboden/Unterholz
Makroaufnahme einer Buschwindröschen-Blüte (Anemone nemorosa) im Wald bei Auernheim. Die Tropfen liegen wie ein feiner Film auf den Blütenblättern und brechen das Licht in kleine Punkte, während der gelbe Blütenkern als einziger „Fixpunkt“ bleibt. Typisch für den Frühling im Laubwald: kurze Blütezeit, bevor das Kronendach schließt und der Boden wieder dunkel wird.
nice to know:
Art: Buschwindröschen (Anemone nemorosa)
Blütezeit: meist März–Mai
Standort: Laubwälder, humos/frisch, halbschattig
Besonderheit: bildet oft große Teppiche über Rhizome (Vegetationsausbreitung)
Makroaufnahme vom Waldboden: Moospolster, aus denen einzelne Sporentriebe wie kleine „Bäume“ herausragen. In dieser Größenordnung wirken Strukturen plötzlich wie Landschaft – ein dichter Vordergrund, eine scharfe Linie aus Spitzen und dahinter nur noch Farbe. Das Licht macht aus dem Moos keine Fläche, sondern ein Relief: feucht, dicht, lebendig.
Makro eines alten Baumstumpfs: aufgerissenes, faseriges Holz, dazwischen Fraßmehl und ein sauber ausgearbeiteter Gang. Solche Strukturen entstehen meist durch holzbewohnende Insektenlarven (z. B. Käfer) und begleitende Zersetzungsprozesse. Totholz ist damit kein „Ende“, sondern ein funktionierender Lebensraum: Nahrung, Schutz und Brutplatz – bis das Material wieder zu Boden wird.
nice to know:
Motiv: Totholz mit Insektenfraßgängen und Bohrmehl
Prozess: mechanischer Fraß + Pilze/Mikroorganismen beschleunigen den Abbau
Ökologie: wichtig für Artenvielfalt; viele Käfer, Pilze und Vögel sind daran gebunden
Makro vom Waldboden: dichtes Moos, aus dem einzelne Triebe wie Miniatur-Nadelbäume herausragen. In der Nahaufnahme wird aus „grünem Teppich“ eine Struktur aus Stämmen, Spitzen und Zwischenräumen – und das Licht setzt die feuchten Stellen als Reflexe dazwischen. Das ist Wald, nur auf Zentimetermaßstab: langsam wachsend, robust, dauerhaft.
Streberwissen:
Motiv: Moos/Unterwuchs mit aufgerichteten Trieben (polsterbildend)
Funktion: speichert Feuchtigkeit, stabilisiert Mikroklima am Boden
Bildwirkung: geringe Schärfentiefe, Highlights durch nasse Oberflächen
Die frontale Makroaufnahme zeigt einen Scheinbockkäfer auf hellem, nahezu strukturlosem Untergrund. Auffällig sind vor allem die weit ausladenden, fadenförmigen Fühler, die das Bild fast über die gesamte Breite spannen und dem Insekt eine ausgeprägt symmetrische Wirkung geben. Der Kopf und ein schmaler Bereich des Vorderkörpers liegen in der Schärfe, während der übrige Körper bereits weich ausläuft. Durch die reduzierte Bildfläche und die flache Perspektive konzentriert sich die Aufnahme vollständig auf Erscheinung, Haltung und Proportionen des kleinen Käfers.
Die Makroaufnahme zeigt eine intensiv blau gefärbte Enzianblüte mit hellem Zentrum, freigestellt vor einem weich aufgelösten Hintergrund aus Halmen und trockenem Pflanzenmaterial. Die Blüte füllt den Bildraum fast vollständig und hebt sich mit ihrer kräftigen Farbe deutlich vom warmen, erdigen Umfeld ab. Durch die geringe Schärfentiefe konzentriert sich der Blick ganz auf Struktur, Farbkontrast und Form der geöffneten Blüte.
Am Rand eines alten Steinbruchs bei Neresheim verweist die Pflanze zugleich auf einen typischen Lebensraum der Schwäbischen Alb: flachgründige, kalkreiche Böden des Weißen Jura und nährstoffarme Magerrasen. Solche Standorte begünstigen spezialisierte, konkurrenzschwache Arten, die auf offene, trockene und sonnige Bedingungen angewiesen sind. Der Enzian steht damit nicht nur für einen markanten Farbakzent im Bild, sondern auch für die besondere Flora dieser kargen Juraböden.
Die Makroaufnahme zeigt zwei nach unten geneigte Blüten einer Echten Schlüsselblume. Die leuchtend gelben Kronen mit ihren orangefarbenen Saftmalen treten klar aus dem weich verlaufenden, dunklen Hintergrund hervor, während die helle Kelchröhre am oberen Blütenansatz einen zurückhaltenden Kontrast setzt. Durch die geringe Schärfentiefe wird die Pflanze fast vollständig vom Umfeld gelöst und auf ihre Form und Farbwirkung reduziert.
Im alten Steinbruch bei Neresheim steht die Art stellvertretend für kalkreiche, magere und eher trockene Böden des Weißen Jura. Solche Standorte bieten spezialisierten Wiesen- und Saumpflanzen geeignete Bedingungen, besonders dort, wo der Boden flachgründig bleibt und stärkere Konkurrenz ausbleibt. Die Schlüsselblume fügt sich damit gut in das typische Artenspektrum magerer Kalkstandorte der Schwäbischen Alb ein.
Die Besten Zeiten sind vorbei
Die Besten Zeiten sind vorbei
Jumbo on Tour - Härtsfeldsee zurück Richtung Iggenhausen
BR001 - Sonderfahrt Nördlingen <-> Gunzenhausen
Lokschuppen
Warten auf den Zug
BR E110 - Modell im Eingangsbereich
Die Besten Zeiten sind vorbei
Die Besten Zeiten sind vorbei
Alte Dampfheizung - oder - Nebelmaschine
Die Besten Zeiten sind vorbei
Schättere auf dem Weg zum Härtsfeldsee, trifft auf alten Claas Mähdrescher BJ 1975
Dampftage 2025
Die beste Zeiten sind Vorbei
Oberleitungs-Prüfwagen
Museumsbetrieb Öchsle (Warthausen–Ochsenhausen)
Technische Kerndaten – Lok 99 788 (BR 99.77–79)
Typ/Bauart: Schmalspur-Tenderlok, 1′E1′ h2t (2-10-2T), Spurweite 750 mm
Hersteller/Baujahr: LKM Babelsberg, 1956
Leistung/Zugkraft: ca. 600 PS (≈ 441 kW), ~83 kN
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h
Abmessungen: Länge über Kupplung 11,3 m; Treibräder 800 mm
Massen: Dienstmasse ~55 t, Achslast ~9 t
Kessel: 14 bar Kesseldruck
Triebwerk: 2 Zylinder außen, Heusinger-Steuerung
Vorräte: 5,8 m³ Wasser, 3,6 t Kohle
Bremsen: Knorr-Druckluft (Zug ursprünglich Saugluft)
Panorama-Innenaufnahme einer DB-Instandhaltungshalle (FIBA) in Ulm am Tag der Schiene: mehrere gelb-weiße Regionaltriebzüge mit „bwegt“-Branding und DB-Logo stehen auf Arbeitsgleisen, teils angehoben.
Die Nacht schluckt Details – übrig bleiben nur das Nötigste: Licht, Spur, Richtung. Der Zug wirkt wie ein warmes Stück Vergangenheit, das sich durch Kälte und Stille schiebt, als hätte Zeit hier weniger Macht. Dampf wird zu Atem, Metall zu Beharrlichkeit: nicht schnell, nicht leise, aber unbeirrbar. Und irgendwo zwischen Haltestelle und Dunkelheit steht dieser kurze Moment, in dem Technik nicht nur funktioniert, sondern erzählt.
Lok 99 1568-7 (Preßnitztalbahn) – Eckdaten
Gattung/Baureihe: Sächsische IV K (DR: 99.51–60)
Bauart/Achsfolge: Meyer-Gelenklok, B’B’, 4-Zylinder-Verbund (n4vt)
Spurweite: 750 mm
Hersteller/Baujahr: Sächsische Maschinenfabrik (Hartmann), Inbetriebnahme 1910, Fabrik-Nr. 3450
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h
Leistung (Richtwert Baureihe): ca. 154 kW indizierte Leistung
Masse (Richtwert Baureihe): Dienstmasse typ. ~27–29 t
Die Preßnitztalbahn steht hier wie ein mobiles Stück Erinnerung: innen Wärme, außen Winter, dazwischen nur eine dünne Wand aus Holz und Zeit. Die Wagenfenster leuchten wie kleine Versprechen – nicht groß, nicht laut, aber stabil genug, um die Nacht nicht gewinnen zu lassen. Über allem hängt der Dampf wie ein Rest vom Atem der Maschine: ein Zeichen dafür, dass Bewegung manchmal weniger mit Geschwindigkeit zu tun hat als mit Willen. Und während die Uhr am Gebäude die Minuten zählt, wirkt der Zug, als würde er etwas anderes messen – Geduld, Erwartung, Heimweg.
Zu sehen ist eine Diesellok der Baureihe 218 (hier 218 256-6, Anschrift NeSA) vor einem Containerzug auf dem Weg nach Aalen.
Die 218 gehört zur V-160-Familie und wurde ab den frühen 1970ern beschafft. Sie prägte jahrzehntelang den Verkehr auf nicht elektrifizierten Strecken – vor allem im Personenverkehr, aber auch im Güterverkehr. Viele Maschinen fahren heute nach der DB-Ausmusterung bei privaten EVU weiter, u. a. für Güter- und Sonderleistungen.
Technische Eckdaten (Baureihe 218, typisch)
Spurweite: 1435 mm (Regelspur)
Achsfolge: B’B’
Antrieb: diesel-hydraulisch
Leistung: je nach Serie/Motorisierung ca. 2,0–2,5 MW (≈ 2.700–3.400 PS)
Höchstgeschwindigkeit: meist 140 km/h (einzelne Varianten abweichend)
Dienstmasse: grob 80–85 t
Länge über Puffer: ca. 16,4 m
Zugheizung: viele Loks mit elektrischer Zugheizung (für Reisezüge relevant)
Aufnahme eines Sonderzugs mit der Schnellzug-Dampflok 001 180-9 auf der Strecke Wassertrüdingen – Gunzenhausen. Die Lok läuft mit eingeschaltetem Spitzenlicht auf freier Strecke; am Fahrwerk ist leichter Dampfaustritt zu sehen. Die Perspektive aus niedriger Höhe betont die Frontansicht und den Zugverband vor dem weit geöffneten Himmel.
Technische Eckdaten zur DB 001 180-9 (Baureihe 01, Schnellzug-Dampflok):
Achsfolge / Bauart: 2’C1’ h2 (Pacific, 2 Zylinder)
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer: 23.940 mm
Treibraddurchmesser: 2.000 mm
Höchstgeschwindigkeit: 120/130 km/h vorwärts
Kesselüberdruck: 16 bar
Indizierte Leistung: 1.648 kW
Anfahrzugkraft: ca. 150–176 kN (je nach Unterbauart/Serie)
Dienstmasse Lok: ca. 108,9–111,1 t (je nach Serie)
Tender: 2’2’ T 30/32/34; Wasser 30–34 m³, Kohle 10 t
Pfarrkirche St. Georg - Spätgotische Hallenkirche (Bau 1427–1505). 90 m Turm „Daniel“ mit ca. 350 Stufen.
Aus Suevit (Impaktbrekzie aus dem Ries) errichtet – mit mikroskopisch
kleinen Diamanten im Gestein.
Historischer Stadtkern im Ries-Krater. Geschlossener Mauergürtel, enge Gassen,
Fachwerkbestand.
KM1 - Lauingen E-Park
Eventpark Lauingen: Dampfmaschinen/‑lokomobile in Betrieb, Besucherbetrieb.
Ulm - Verbindung zwischen Münster und Fischerviertel; Fußgängerbrücke über die
Blau im Altstadtbereich.
Alte Bahnhofshalle von Hof - Letzter westlicher Haltepunkt zur DDR‑Zeit. Bahnsteig-/Gleisbereich, Grenzbahnhofshistorie im Hintergrund.
Platz vor der Semperoper mit Reiterstandbild König Johann. Heller Sandstein =
erneuert, dunkler = älterer Originalstein.
Außenfassade am Theaterplatz; Wiederaufbau nach Kriegszerstörung.
Sandstein-Kontraste durch Ersatzquader.
Blick von der Frauenkirche; Kunstakademie mit goldenem Engel („Fama“) im
Bild. Abschnitt der Carolabrücke eingestürzt (Aufnahmezeitpunkt).
Apothekenschild in der Altstadt. (Hinweis des Auftraggebers: Interesse am
Schild, falls es abgegeben wird.)
Erhaltene, rundum begehbare Stadtmauer (≈2,6 km). Türme/Wehrgänge prägen
das Stadtbild.
Blick vom Bergfried in den Hof: Dächer, Mauerwerk, Gaden.
Hohenlohe‑Fränkisches Ordensschloss (heutige Anlage).
Schmale Gasse hinter der Stadtmauer; gleichmäßige Achse, dörfliches Umfeld.
Heidenheim‑Aufhausen. Altes Mühlrad der Benzmühle; Holz/Metall,
Wasserführung.
Heidenheim‑Aufhausen. Wasserlauf/Mühlbach an der Benzmühle; Uferbereich.
Zeit für alte Erinnerungen - Bauernhof aus dem 19ten Jahrhundert
Bodenseeregion. Bauernhofensemble, Wirtschaftsgebäude, Dachlandschaft.
Farbprojektion in den Gewölben von St. Georg; der Altar leuchtet im Spektrum, davor sammelt sich der Chor – letzte Vorbereitungen für die Nachtmesse beim Stadtmauerfest 2025.
Blick auf Burg Katzenstein (Härtsfeld) bei leichtem Schneefall: Bergfried, Palas und Zwinger liegen vor winterlichen Hängen; die Dächer zeigen eine dünne Schneedecke, die Sicht ist durch den Niederschlag gedämpft. Die romanisch-staufische Anlage stammt im Kern aus dem 12./13. Jh., heute als Museum/Veranstaltungsort genutzt.
Panorama in der Abflughalle von Terminal 1 am Flughafen Stuttgart. Zu sehen ist die zentrale Check-in-Zone mit Reihen von Check-in-Schaltern, Absperr- und Leitsystemen sowie den Zugängen in Richtung Sicherheitskontrolle/Abflugbereich. Die Halle ist als große Stahl-Glas-Konstruktion ausgeführt: ein weit gespanntes Dachtragwerk auf verzweigten Stützen, großflächige Fassadenverglasung und ein gleichmäßiges, helles Kunstlicht – typisch für den Betrieb auch außerhalb der Hauptverkehrszeiten.
Technische / bauliche Eckdaten (sichtbar/typisch für diese Halle):
Tragwerk: Stahlkonstruktion mit großformatigen Dachbindern und verzweigten Stützen
Hülle: großflächige Glasfassaden für Tageslicht, nachts vollständig künstlich beleuchtet
Infrastruktur: Check-in-Inseln, Leit- und Absperrsysteme, digitale Anzeigen/Wegeleitung, breite Verkehrsflächen für Passagierströme
Betriebslogik: Auslegung auf hohe Spitzenlasten (Wellenbetrieb) und gleichzeitig leeren Nachtbetrieb mit reduzierter Personenbelegung
Mehrfach verschwimmende Fassaden, weiche Konturen und ziehende Bewegungen lassen die Nördlinger Altstadt fast traumhaft wirken. Zwischen den markanten Giebeln und den warmen Fassadenfarben entsteht ein flüchtiger Moment irgendwo zwischen Architektur, Bewegung und Erinnerung.
Langzeitbelichtung in Nördlingen: Der Platz bleibt fest, alles Bewegte wird zur Spur. Die Silhouette des Kirchturms setzt den Maßstab, die Fassaden rechts ziehen eine klare Kante in den Raum. Über dem Ganzen liegen Kondensstreifen und hohe Schleierwolken wie Linien auf einem Plan – als würde die Stadt unten zählen und der Himmel einfach weiterzeichnen.
Schmalrumpf mit gebogenen Winglets (NG), runde Nacelles ohne
Chevrons; typische 737 NG Proportionen.
Daten: Sitzplaetze bis 189; Spannweite 35.8 m; MTOW bis ~79 t; Reichweite ~5,700 km.
Unteransicht im Überflug, Fahrwerk eingefahren. Kurze Winglets, konventionelle
Triebwerksgondeln ohne Chevrons; Proportionen der -200-Variante. Route: nach
Dubai.
Daten: Sitzplätze ~210–250; Spannweite 60,3 m; MTOW bis 242 t; Reichweite
bis ca. 13.400 km; Treibstoff ~139.000 l.
Take-off am QME. Zweimotoriger Kolben-Tiefdecker (PA-34-200T) mit
gegenläufigen TSIO-360, Einziehfahrwerk, 6-Sitz-Layout.
Daten: 6 Sitze; MTOW ~2.000 kg; 2× Continental TSIO‑360; Reise ~170–190 kn;
Treibstoff nutzbar ~485 l.
Nord 1002 Pingouin II – französischer Nachkriegsbau des Messerschmitt Bf 108. Einmotoriger, viersitziger Tiefdecker mit einziehbarem Spornfahrwerk. Renault-6Q-Reihenmotor etwa 235 PS, Dreiblattpropeller. Länge 8,3 m, Spannweite 10,5 m, max. Startmasse ~1,6 t. Reise 250–260 km/h, Spitze ~300 km/h, Reichweite bis 1 000 km. Einsatz als Verbindungs-, Schul- und Reiseflugzeug. Heute oft auf Airshows unterwegs; Silhouette und historische Lackierungen führen leicht zur Verwechslung mit der Bf 109. Baujahr der meisten Exemplare: späte 1940er bis frühe 1950er.
Schmalrumpf mit Sharklets und langem Rumpfsegment; zwei Triebwerke. Rote
Nase und Spitzen, typische A321-Proportionen.
Daten: Sitzplätze 180–220; Spannweite 35,8 m; MTOW ~97 t; Reichweite bis ca.
7.400 km.
Hochdecker-Turboprop mit T-Leitwerk; lange, schmale Tragflächen; typische
Q400-Silhouette.
Daten: Bis 90 Sitze; Spannweite 28,4 m; MTOW ~29,6 t; Reise ~360 kn; kurze
Pisten geeignet.
AIRLINE
DRF Luftrettung
OPERATOR
Germany - Air Ambulance
Mehrzweck-Helikopter mit Fenestron-Heckrotor und Kufenlandegestell;
Rettungsausruestung sichtbar.
Daten: MTOW 3,800 kg; 2x Arriel 2E; Reise ~130 kn; Reichweite ~650 km.
moderner Militärtransporter mit vier TP400-D6-Turboprops und sichelförmigen Achtblattpropellern
Hochdecker mit T-Leitwerk.
Maße: 45,1 m Länge, 42,4 m Spannweite, 14,7 m Höhe
max. Startmasse 141 t.
Laderaum ~17,7 × 4,0 × 3,9 m, befahrbar über Heckrampe.
Nutzlast bis 37 t (z. B. Helikopter, Panzer) oder 116 Personen bzw. 66 Tragen (MEDEVAC)
Reise ~750–780 km/h, Dienstgipfelhöhe ~12 km, Reichweite je nach Last ~3 300–6 400 km
Überführungsreichweite bis ~8 700 km.
Start/Landung kurz und auch auf unbefestigten Pisten möglich.
Einsatzzweck: strategischer und taktischer Lufttransport, Fallschirm-/Lastabwurf, Luftbetankung (tankerfähig) und humanitäre Hilfe.
Kleiner Businessjet mit über-die-Tragfläche montierten Triebwerken (OTWEM), T-Leitwerk und leicht gepfeilten Tiefflügeln – Silhouette spricht stark für den HondaJet HA-420. Typische Daten: 1–2 Piloten plus 5–6 Passagiere, Reise ~420 kt (≈ 780 km/h), Reichweite ~1 200 nm (≈ 2 200 km), Dienstgipfelhöhe 43 000 ft. Aufnahme zeigt die Unterseite im Vorbeiflug.
Unteransicht eines vierstrahligen Großraumjets mit kleinen Winglets und sehr breitem Tragflügel. Deutlich erkennbar: vier Triebwerke unter den Flügeln und der rote Emirates-Bauchschriftzug – typisch für den A380-800. Maschine fliegt in großer Reiseflughöhe mit kontrastierenden Kondensstreifen.
Daten (typisch): 4× RR Trent 900 oder GP7200; Länge 72,7 m; Spannweite 79,8 m; MTOW ~575 t; Reise Mach 0,85; Dienstgipfelhöhe 43 000 ft; Reichweite bis ~15 200 km; Sitzplätze ~500–615 (max. 853).
Ein Air-Cairo-Airbus A320neo (A320-251N) schneidet als kleiner, scharf zeichnender Punkt durch den tiefblauen Abendhimmel. Zwei lange, gleichmäßige Kondensstreifen markieren die Flugbahn und verraten große Flughöhe sowie kalte, feuchte Luftschichten. Rechts steht der zunehmende Mond mit klarer Terminator-Kante; das Motiv lebt vom Maßstabskontrast zwischen Nahdetails der Mondoberfläche und der technischen Spur eines Linienflugs.
Eckdaten zum Flugzeug (zum Zeitpunkt des Fotos):
Flug: MSC2943 / SM2943 (Air Cairo)
Route: Frankfurt (FRA) → Hurghada (HRG)
Typ: Airbus A320-251N (A320neo / A20N)
Registrierung: SU-BVN (Ägypten), MSN 12220 (Auslieferung 07/2024)
Fluglage: ca. 30.000 ft, +960 ft/min Steigrate
Geschwindigkeit: GS ~478 kt, Mach ~0,78
Track: 137°
Nachtpanorama am Flughafen Stuttgart (STR): Vorfeld/Apron mit abgestelltem Equipment (Treppen, Gepäck-/Frachtgeräte) und dahinter Rollwege mit typischer Befeuerung (blau = Rollweg-Rand, grün = Rollweg-Mittellinie, rot = Halt/Stopbar je nach Abschnitt). Am Terminal/Cargo-Bereich stehen mehrere Maschinen
Eine Eurowings-Maschine hebt am Abendhimmel über dem Flughafen Stuttgart ab. Die Aufnahme zeigt den Steigflug kurz nach dem Abheben; Fahrwerk und Landeklappen sind noch im Übergang zur Reisekonfiguration. Es handelt sich um ein zweistrahliges Kurz- und Mittelstreckenflugzeug der Airbus-A320-Familie, wie es im europäischen Linienverkehr eingesetzt wird.
Technische Eckdaten (Airbus A320-Familie, typisch):
Besatzung: 2
Triebwerke: 2 Turbofan
Reisegeschwindigkeit: ca. Mach 0,78 (≈ 830–850 km/h)
Spannweite: ca. 34,1–35,8 m (je nach Ausführung)
Länge: ca. 33,8–44,5 m (je nach Variante A319/A320/A321)
Startmasse (MTOW): ca. 70–97 t (variantenabhängig)
Reichweite: grob 4.500–6.500 km (variantenabhängig)
Sitzplätze: typ. 140–220 (konfigurationsabhängig)
Ein DHL-Frachtflugzeug steht in der Abendabfertigung auf dem Vorfeld des Flughafens Stuttgart. Die Maschine wartet am Boden auf Be- und Entladung; am Flugzeug arbeiten Bodenfahrzeuge und Handling-Teams. Solche Umläufe laufen häufig in festen Zeitfenstern der Nachtlogistik: ankommen, umschlagen, weiter in die Sortierkette.
Flugzeugtyp: DHL-Frachtflugzeug, wahrscheinlich Airbus A300-600F (zweistrahliger Widebody-Frachter, DHL/EAT-typisch).
Technische Eckdaten (Airbus A300-600F, typisch):
Triebwerke: 2× Turbofan
Spannweite: ca. 44,8 m
Länge: ca. 54,1 m
MTOW: grob 165–170 t
Nutzlast: typ. ~45–50 t
Reisegeschwindigkeit: ca. Mach 0,78 (≈ 830–850 km/h)
Reichweite (Fracht): grob ~4.000 km (last-/profilabhängig)
Linienflug von Las Palmas (LPA, Gran Canaria) nach Stuttgart (STR), Ankunft gegen 19:06 UTC. Die Maschine wird in Stuttgart typischerweise auf dem Vorfeld abgefertigt: Passagiere gehen über Fluggasttreppe und werden per Vorfeldbus zu- bzw. vom Terminal gebracht. Parallel laufen die Standardprozesse der Bodenabfertigung mit Marshaller/Einweiser, Gepäck- und Frachtabfertigung (Beltloader, Gepäckwagen), Pushback-Schlepper, sowie Servicefahrzeugen für Strom/Klimaversorgung, Catering und bei Bedarf Wasser/Toilette.
Technische Eckdaten Airbus A320neo (A320-271N) – D-ANCK (typisch):
Triebwerke: 2× CFM LEAP-1A (-271N steht für LEAP-Variante)
Spannweite: 35,8 m (mit Sharklets)
Länge: 37,6 m
Höhe: 11,8 m
MTOW: je nach Ausführung bis ca. 79 t
Reisegeschwindigkeit: ca. Mach 0,78 (≈ 830–850 km/h)
Reichweite: typ. ~6.300 km (konfigurations-/profilabhängig)
Sitzplätze: je nach Airline-Konfiguration meist 150–186
Rundbild mit 180°-Fisheye nach oben: nackte Laubkronen schließen sich zur kreisförmigen „Kuppel“, Sonneneinstrahlpunkt tief rechts, leichter Schneebelag am Boden. Starke Randvignette durch Vollkreis-Projektion.
Schachbrett-Aufnahme mit zirkularem Fisheye an Vollformat (typisch ~8 mm). Wahrscheinlich equisolid-Projektion; nur durch das Bildzentrum bleiben Geraden linear. Der Bildkreis wurde bewusst nicht beschnitten (keine De-Fisheye-Korrektur). Schärfezentrum liegt mittig; zum Rand nimmt der effektive Pixel-Streckfaktor stark zu, daher optisch gröber. Punktförmige Lichtquellen erzeugen auf dem gebürsteten Material charakteristische, konzentrische Specular-Highlights – guter Mikrokontrast-Test.
Winterliche Übersicht des Karlsbrunnens als 180°-Vollkreis: der runde Quelltopf mit Eis/Hut am Mittelfelsen, feine Fontänen, im Gegenlicht tiefe Sonne. Der Holzgeländer-Ring wirkt zum Oval verzogen (Fisheye-Projektion), klare Wasserstruktur, Schneerand und langer Schattenwurf.
Geradlinige Trasse der Römerstraße zwischen Frickingen und Holenstein, als Vollkreis-Fisheye aufgenommen. Der extrem breite Bildwinkel betont die schnurgerade Ausrichtung der historischen Linie; Schneedecke und Fahrspuren zeichnen die Achse bis zum Horizont, darüber staffeln sich stratiforme Wolken.
All-Sky-Aufnahme (≈180° Bildwinkel) über Bopfingen. Deutlich zu erkennen: der Wintersechseck-Bereich mit Orion, Taurus (mit Plejaden), Auriga (hell: Capella) und – tief über dem Horizont – Canis Major mit Sirius. Der aufgehellte Rand stammt von Stadt- und Tallichtern rund um den Ipf.
Fisheye-Aufnahme mit kreisförmigem Bildfeld: Ein Gleisabschnitt zieht als gebogene Linie durch das untere Drittel und trennt Schotterbett und Grasrand. Der Himmel dominiert die Szene mit stark strukturierten Wolkenbändern und mehreren Kondensstreifen; die Sonne sitzt rechts hinter einer Wolkenkante und erzeugt harte Kontraste sowie eine kleine Reflexion am Rand. Im Hintergrund liegen offene Wiesenflächen und ein lockerer Ortsrand am Horizont.
Ein Mini-Shetty auf „Objektiv-Inspektion“: knapp einen Meter hoch, aber mit voller Präsenz direkt an der Frontlinse. Das Fisheye macht aus der kurzen Distanz eine große Sache – Ergebnis: Portrait mit eingebautem Spaßfaktor und sehr wenig Sicherheitsabstand.
Das Fisheye zieht den Himmel einmal komplett über die Szene, als wäre die Koppel eine kleine eigene Welt. Die Pferde bleiben gelassen, während Licht und Wolken den großen Auftritt haben – und der Bildrand erinnert dezent daran, dass „gerade“ hier eher ein Vorschlag ist.
Schloss Baldern - blick von Röttinger Höhe
Gunzenhausen - Kröttenbach
Gunzenhausen - Kröttenbach
Sonnenaufgang Wisentgehege Neresheim - Blick Richtung Auernheim
Sonnenaufgang Wisentgehege Neresheim - Blick Richtung Auernheim
im Tal unterhalb der Ruine Hochhaus
Kastanienallee im Park von Schloss Duttenstein
Brenz bei Itzelberg kurz vor Sonnenaufgang im Herbst
Winterblauer Nebel, Felder verstummen – nur der Solitärbaum und ein Weg, der sich selbst verschluckt.
Wintermorgen mit starkem Raureif: zwei vordere Alleebäume schließen sich wie ein Tor über der schmalen Landstraße; die Mittelachse führt zentral in die Tiefe. Tiefer Sonnenstand, klare trockene Luft, leichter Bodendunst am Horizont. Bildwirkung durch den Kontrast von kaltem Reifweiß und warmem Asphaltton.
Fisheye-Panorama an der Römerstraße zwischen Frickingen und Holenstein: flache, schneebedeckte Feldflur mit deutlicher Spurführung auf die entfernte Baumreihe; tief stehende Wintersonne links, gestaffelte Stratocumulusfelder über klarer Blauphase. Die tonnenförmige Verzeichnung betont Horizontkrümmung und vermittelt Extra-Weite.
Blick vom Hochfeld oberhalb Frickingen: verschneite Schläge mit Einzelbäumen, kleine Feldscheuer und Obstbaumreihe im Vordergrund; dahinter ein dichter Fichtenriegel. In der Ferne hängt eine geschlossene Schneefallfront über den Hügeln – der nächste Niederschlag steht an.
Ein einzelner Obstbaum steht auf der sanft ansteigenden, geschlossenen Schneefläche. Diffuses Grau des Himmels, reduzierte Tonwerte und viel Negativraum – eine minimalistische Winterstudie.
Flacher Acker mit Reifkruste, dahinter eine abziehende Nebelbank; oberhalb milchige Sonne mit zarten Cirren. Die Spurlinien im Feld laufen auf den Nebelrand zu und betonen die weite, leicht hügelige Flur – typischer Wintermorgen um Auernheim.
Flacher Acker mit Reifkruste, dahinter eine abziehende Nebelbank; oberhalb milchige Sonne mit zarten Cirren. Die Spurlinien im Feld laufen auf den Nebelrand zu und betonen die weite, leicht hügelige Flur – typischer Wintermorgen um Auernheim.
Baum- und Strauchsaum komplett bereift; feiner Nebel schluckt die Distanz, Konturen werden nach rechts weich. Geschlossene Schneedecke vorn, tonale Reduktion in Grau-Blau – klassisches Eisnebel-/Rauhreif-Wetter.
Rauhreif auf Laub- und Nadelgehölz, rechte Bildseite mit hängenden Fichtenästen stark bereift. Asphaltspur führt in dichten Strahlungsnebel; links offene Schneefläche, tonale Reduktion in Weiß-Grau. Typisches Eisnebel-/Rauhreif-Setup bei leichter Windstille.
Weitwinkel-Panorama einer offenen Feldflur: eine gleichmäßige, grüne Fläche mit zwei Fahrspuren, die zentral zum Horizont führen. Darüber ein klarer Himmel mit hohen Schleierwolken und einzelnen Quellwolken; die Horizontlinie liegt tief, der Bildanteil wird deutlich vom Himmel dominiert.
Eine flache Geländekante teilt die Szene in zwei ruhige Flächen: unten Wiese, oben ein gleichmäßig grüner Hang. Rechts steht ein dichter Saum aus kahlen Laubbäumen wie eine natürliche Begrenzung, links bleibt der Horizont offen. Darüber ein heller Himmel mit dünner Bewölkung und einzelnen Quellwolken – viel Raum, wenig Ablenkung.
Die Aufnahme funktioniert über vertikale Wiederholung: Uferbäume werden im Wasser zu einem zweiten, weicheren „Wald“ und verdichten das Bild nach unten. Die horizontale Schnittlinie (Ufer/Spiegel) liegt ruhig, kleine Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche brechen die Symmetrie gerade genug, damit es nicht grafisch „zu perfekt“ wirkt.
Der Auwaldsee liegt südöstlich von Lauingen in den Donauauen und umfasst rund 50 Hektar Wasserfläche (≈ 0,50 km²). Er steht im typischen Auen-/Kiesabbau-Kontext der Donau, in dem zahlreiche Gewässer durch Kiesgewinnung entstanden sind. Das Umfeld gehört zum Donauauen-/Donau-Ried-Raum, einem bedeutenden Vogelgebiet mit Brut- und Rastplätzen, u. a. für Wiesen- und Watvögel sowie Enten und Möwen.
Die Aufnahme funktioniert über vertikale Wiederholung: Uferbäume werden im Wasser zu einem zweiten, weicheren „Wald“ und verdichten das Bild nach unten. Die horizontale Schnittlinie (Ufer/Spiegel) liegt ruhig, kleine Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche brechen die Symmetrie gerade genug, damit es nicht grafisch „zu perfekt“ wirkt.
Der Auwaldsee liegt südöstlich von Lauingen in den Donauauen und umfasst rund 50 Hektar Wasserfläche (≈ 0,50 km²). Er steht im typischen Auen-/Kiesabbau-Kontext der Donau, in dem zahlreiche Gewässer durch Kiesgewinnung entstanden sind. Das Umfeld gehört zum Donauauen-/Donau-Ried-Raum, einem bedeutenden Vogelgebiet mit Brut- und Rastplätzen, u. a. für Wiesen- und Watvögel sowie Enten und Möwen.
Adultes Weibchen der Wespenspinne (Argiope bruennichi) im Radnetz auf magerer Wiese.
Auffallend gelb-schwarz geringelter Hinterleib, gebänderte Beine, typische Kreuzstellung. Jagd auf Heuschrecken und Fliegen, oft mit Zickzack-Stabiliment im Netz. Spätsommer häufig, wärmeliebend, breitet sich in Mitteleuropa aus. In Deutschland weit verbreitet und nicht gefährdet.
Tagaktives Sechsfleck-Widderchen (Zygaena filipendulae) mit sechs roten Flecken auf dunkel-metallischen Flügeln, sitzend auf einer violetten Witwenblume (Knautia/Scabiosa). Nebenbesucher: kleine Wildbienen. Typisch für warme, blütenreiche Trocken- und Halbtrockenrasen in Europa; Rot-Schwarz warnt vor Giftstoffen. In Deutschland weit verbreitet, nicht gefährdet. Larven fressen vor allem Klee und Hornklee.
Ein Bläuling (Polyommatinae), vermutlich Gemeiner Bläuling (Polyommatus icarus), saugt auf einer gelben Korbblüte (z. B. Habichtskraut). Unterseite mit weißen Ringflecken und orangefarbenen Mondflecken, bläulicher Schimmer am Körper. Bevorzugt blütenreiche Wiesen und Säume. Raupen leben an Schmetterlingsblütlern. In Deutschland weit verbreitet und nicht gefährdet; mehrere Generationen vom Frühjahr bis Herbst.
Männchen des Gemeinen Bläulings (Polyommatus icarus) mit leuchtend blau-violetter Oberseite und feinem weißem Flügelsaum. Halb geöffnet ruhend auf einem Grashalm, typische Wiesenrand-Pose zum Aufwärmen. Bevorzugt blütenreiche Magerwiesen und Säume; Raupen an Klee und Hornklee. Mehrere Generationen von Mai bis September. In Deutschland weit verbreitet und derzeit nicht gefährdet.
Der Kaisermantel (Argynnis paphia) sitzt mit geöffneten, orangefarbenen, schwarz gefleckten Flügeln auf einer Distelblüte. Typisch sind die langen, schmalen Flügel und die klare Zeichnung. Nektarsuche an Disteln, Brombeeren, Wasserdost. Die Raupen fressen Veilchen. Bevorzugt lichte Wälder und Wegränder. In Deutschland weit verbreitet und derzeit nicht gefährdet.
Zwei Kaisermantel (Argynnis paphia) mit geöffneten, orange-schwarz gefleckten Flügeln saugen an einer weißen Doldenblütler-Staude. Die langen, schlanken Flügel und die dunklen Duftschuppenstreifen der Männchen sind erkennbar. Art liebt lichte Wälder, Säume und Waldwege; Raupen fressen Veilchen. Nektar wird häufig an Disteln, Brombeeren, Wasserdost oder Engelwurz aufgenommen. In Deutschland nicht gefährdet.
Kaisermantel (Argynnis paphia) mit geöffneten, orange-schwarz gefleckten Flügeln an einer violett blühenden Skabiose. Die langen, schmalen Flügel und der feine Flügelsaum sind typisch; der Saugrüssel arbeitet. Art der lichten Wälder, Waldsäume und Wegränder. Raupen fressen Veilchen. In Deutschland weit verbreitet, vielerorts häufig und derzeit nicht gefährdet.
Wahrscheinlich Grüne Hunstspinne (Micrommata virescens) an einer reifen Grasrispe; unten das leuchtend grüne, langbeinige Tier, darüber eine abgestreifte Exuvie. Die Art jagt aktiv ohne Fangnetz auf Kräutern und Gräsern, meist in sonnigen Säumen und Wiesen. In Mitteleuropa weit verbreitet, nicht gefährdet. Erwachsene Tiere vor allem im Frühjahr bis Sommer sichtbar.
Frontalansicht einer Laubheuschrecke (Tettigoniidae), vermutlich Grünes Heupferd (Tettigonia viridissima). Auffällig sind die sehr langen fadenförmigen Antennen und die kräftigen Sprungbeine. Typisch für hohe Wiesen, Hecken und Säume; lauter Gesang in warmen Sommernächten. In Deutschland weit verbreitet und nicht gefährdet. Hier auf warmem Asphalt – Straßenquerung zur Thermoregulation oder Sonnenbad.
Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea) sammelt Nektar an der Blüte eines Limettenbaums. Kräftiger, fast schwarzer Körper, blauviolett schimmernde Flügel, dichte Behaarung. Wärme- und lichtliebend; nutzt Totholz zum Nisten. In Deutschland derzeit nicht gefährdet und sich ausbreitend. Wichtiger Bestäuber mediterraner Zier- und Nutzpflanzen; brummender Flug gut hörbar. Aktiv ab Frühling, oft an Lippenblütlern.
Tagaktiver Schwärmer Macroglossum stellatarum im Schwirrflug vor Lavendelblüten; eingerollter Saugrüssel sichtbar, falkenartige Flügel, ruckartige Standflüge wie ein Kolibri. Wanderfalter aus dem Mittelmeerraum, inzwischen in Mitteleuropa regelmäßig, teils überwinternd. Bevorzugt nektarreiche Lippenblütler mit langen Kronröhren. Raupen an Labkräutern (Galium). In Deutschland weit verbreitet, nicht gefährdet. Aktiv von Frühling bis Herbst.
Erdhummel (Bombus terrestris agg.) an blauviolettem Mannstreu (Eryngium cf. planum). Weißes Hinterleibsende, gelbes Nackenhalsband, dichter Pelz; sammelt Pollen und Nektar zwischen den stacheligen Haupt- und Nebenhüllblättern. Mannstreu liebt trockene, magere Standorte und liefert lang anhaltend Nektar. Hummeln nisten meist im Boden; in Deutschland weit verbreitet und nicht gefährdet, Flugzeit vom Frühjahr bis Herbst.
Rostfarbener Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) im Sonnensitz auf einem Blatt; typische dicke, pelzige Gestalt, orangebraune Flügel mit dunkler Zeichnung und leicht hakenförmigen Fühlerspitzen. Männchen besitzen einen dunklen Duftschuppenstreif. Lebensraum: blütenreiche Wiesen, Wegränder, Gebüsche. Raupen fressen an Süßgräsern (z. B. Knäuelgras). Flugzeit meist Juni–August. In Deutschland weit verbreitet, nicht gefährdet.
Vermutlich ein Blütenbock (Stenurella cf. melanura): schlanker, langfühleriger Käfer mit rötlich-orangefarbenen Flügeldecken und dunkel gefärbten Spitzen, suchend auf der violetten Distelblüte (Cirsium/Carduus). Blütenböcke besuchen im Sommer häufig Korbblütler, die Larven entwickeln sich in totem Holz. In Deutschland weit verbreitet; Gefährdung abhängig von Art und Totholzangebot, meist nicht bedroht.
Dunkelbraunes Landkärtchen (Araschnia levana) in Sommerform prorsa: weiße Bänder und Flecken auf dunkler Oberseite, orange Akzente. Der Falter saugt an Wasserdost (Eupatorium cannabinum). Art mit ausgeprägtem Saisondimorphismus: Frühjahrsform orange, Sommerform dunkel. Raupen an Großer Brennnessel. Häufig an lichten Waldrändern, Säumen und Bächen. In Deutschland weit verbreitet, nicht gefährdet.
Landkärtchen (Araschnia levana) in Sommerform prorsa: dunkle Oberseite mit weißen Querbändern und orangefarbenen Flecken, geöffnet auf einer Distelblüte. Typisch sind die scharf gezeichneten Bänder und die feinen, gerandeten Flügel. Art mit ausgeprägtem Saisondimorphismus (Frühjahrsform orange). Raupen fressen Große Brennnessel. Häufig an Waldrändern, Wegen und Säumen; in Deutschland weit verbreitet, nicht gefährdet.
Auf blühendem Wasserdost sitzen gleichzeitig drei Bestäuber: ein Kaisermantel (Argynnis paphia) mit geöffneten orange-schwarzen Flügeln, darunter ein Landkärtchen in Sommerform prorsa und links eine Erdhummel (Bombus terrestris agg.). Typischer Spätsommer-Nektarstandort an lichten Waldsäumen; alle drei Arten in Deutschland weit verbreitet und derzeit nicht gefährdet. Raupen: Veilchen bzw. Brennnessel. Hummeln nisten im Boden.
Weibliche Prachtlibelle mit bronzen schimmernden, durchscheinenden Flügeln und langem, metallisch grün-bronzem Körper; Ruhestellung auf einem Blatt am schattigen Bachsaum. Typisch sind die breiten Flügel mit deutlicher Aderung und der ruhige Blattansitz. Gattung Calopteryx (vermutlich Blauflügel- oder Gebänderte Prachtlibelle). Bevorzugt klare Fließgewässer mit Ufervegetation. In Deutschland verbreitet, viele Bestände stabil.
Tagaktiver Nachtfalter Zygaena filipendulae mit sechs roten Flecken auf metallisch dunkelgrünen Flügeln, saugend an einer violetten Flockenblume (Centaurea). Die Rot-Schwarz-Warntracht signalisiert Giftigkeit durch Blausäureglykoside. Lebensraum: sonnige, magere Wiesen und Rainen. Raupen fressen vor allem Hornklee und Kleearten. Flugzeit Juni bis August. In Deutschland weit verbreitet, nicht gefährdet.
Ein Perlmuttfalter (Argynnis sp., wahrscheinlich Kaisermantel) saugt an einer Doldenblüte der Wilden Möhre (Daucus carota). Orange Grundfarbe mit schwarzen Flecken; an der Flügelunterseite helle „Perl“-Flecken. Bevorzugt lichte Wälder, Säume und Wegränder. Nektar an Doldenblütlern, Disteln und Brombeeren; Raupen fressen Veilchen. In Deutschland weit verbreitet, derzeit nicht gefährdet.
Vermutlich Kleiner Kohlweißling (Pieris rapae): weiße Oberseite, deutlich verdunkelte Vorderflügelspitze und einzelner runder Diskal-Fleck. Der Falter nimmt Nektar an rosa Blüten (vermutlich Dost) auf. Weit verbreitete, häufige Art von Wiesen, Säumen und Gärten; mehrere Generationen jährlich. Raupen fressen vor allem Kreuzblütler, darunter Kohlarten. In Deutschland nicht gefährdet.
Familie der Erd-/Mistkäfer (Geotrupidae).
Erkennungsmerkmale:
matt schwarzer Körper mit blau-violettem Schimmer an Rändern
tief gerillte Flügeldecken
fächerförmige, oft rötliche Fühlerkeule
Größe meist 12–20 mm
Kurzinfos:
lebt vor allem im Wald (Name passt), häufig auf Wegen unterwegs
gräbt bis zu mehrere Dezimeter Brutröhren und nutzt Aas, Kot oder Pilze als Nahrung
wichtiger „Aufräumer“ des Waldes, völlig harmlos
Verwechslungsgefahr besteht mit anderen Geotrupidae (z. B. Geotrupes stercorarius). Der bläuliche Glanz und der Waldstandort sprechen hier aber für den Waldmistkäfer.
Mond vor blauem Himmel
Mond vor blauem Himmel als Panorama
Mond in etwas kleiner
Mond in etwas größer
Mond in halb kaputt
Erdbeermond in schönem gelb vor blauem Hintergrund
Erdbeermond in schönem gelb vor schwarzem Hintergrund
Erdbeermond links im Bild mit Kloster Neresheim rechts im Bild
Erdbeermond in der Mitte des Bildes und etwas größer
Zwei Wisent-Kälber (Bison bonasus) stehen dicht beieinander, noch hellbraun und wollig, mit beginnenden Hörnern. Gelbe Ohrmarken, dahinter grasende Kühe; Zaun markiert die Weide. Der Wisent ist Europas größtes wildlebendes Landsäugetier, ein Herdentier, das vorwiegend Gräser und Kräuter äst. Dank Schutzprogrammen kehrt die Art vielerorts zurück.
Ein dunkler, langhaariger Yak (Bos grunniens, domestiziert) schreitet durch eine blütenreiche Wiese; weit ausladende Hörner, dichter Stirnschopf und gelbe Ohrmarken sind deutlich. Ursprünglich aus Hochlagen des Himalaya/Tibet, heute auch in europäischen Weideprojekten gehalten. Sehr robust und kältetolerant, geliefert werden Milch, Fleisch und Wolle; ruhiges, trittsicheres Herdentier für magere, steile Flächen.
TiereEin Rotfuchs sitzt in der Morgendämmerung auf einem geschotterten Feldweg, das Licht zeichnet einen warmen Streifen. Die Ohren wach, der Schweif halb um den Körper gelegt – abwartende Haltung. Typisch für die anpassungsfähige Art, die auch Kulturlandschaften nutzt. Dämmerungs- und nachtaktiv, Allesfresser; in Deutschland weit verbreitet, nicht gefährdet.
Eine Blaumeise (Cyanistes caeruleus), vermutlich, startet vom Nistkasten in einem Obstbaum. Ausgebreitete Flügel, blauer Schwanz, helle Wangen; im Schnabel Beute für die Jungen. Typischer Brutvogel in Gärten und Parks, nutzt künstliche Nisthilfen gern. Mehrere Fütterungsflüge pro Stunde. In Deutschland sehr verbreitet und derzeit nicht gefährdet.
Domestiziertes Alpaka (Vicugna pacos) im Seitenprofil, frisch geschoren, braun-weiß gezeichnet. Typisch: kürzerer Kopf mit stumpfer Schnauze und gerade, „speerspitzenförmige“ Ohren (kein „Bananenohr“ wie beim Lama). Zupft Gras am Boden, ruhiger Stand. Alpakas stammen aus den Anden, werden vor allem wegen ihres feinen, warmen Vlieses gehalten; genügsam, herdentauglich.
Kleiner Singvogel startet vom alten Holznistkasten in einem Obstbaum. Gegen den blauen Himmel sind rundliche, gefächerte Flügel und kurzer Schwanz gut zu erkennen – vermutlich eine Meise (Kohl- oder Blaumeise) auf Fütterungsflug. Typischer Brutvogel in Gärten und Streuobstwiesen; nutzt Nisthilfen zuverlässig. In Deutschland weit verbreitet und nicht gefährdet.
Graureiher (Ardea cinerea) im Querflug: langer, gelber Dolchschnabel; der Hals S-förmig eingezogen; breite, dunkel gerandete Flügel mit ruhigen Schlägen; Beine weit nach hinten gestreckt. Typischer Großvogel an Seen, Flüssen und Feuchtwiesen. Jagt Fische, Amphibien und Kleintiere. In Deutschland weit verbreitet und derzeit nicht gefährdet.
Gruppe von Damhirschen (Dama dama) im Sommerkleid: rotbraunes Fell mit weißen Flecken, junge Schaufler mit samtüberzogenen Geweihstangen. Die Tiere stehen dicht beieinander im kühlen Schatten eines Baumes am Wiesenrand. Damwild lebt gesellig in offenen Wäldern, Parks und Feldlandschaften; dämmerungsaktiv, äst Gräser und Kräuter. In Mitteleuropa weit verbreitet, meist nicht gefährdet.
Kleiner Singvogel im Abflug vor einem Nistkasten in einem Obstbaum; gegen den blauen Himmel sind kurz gerundete Flügel und kurzer Schwanz zu erkennen. Vermutlich eine Meise (Kohl- oder Blaumeise). Typische Szene der Jungenaufzucht: schneller Pendelflug zwischen Nahrungssuche und Kasten. Häufiger Brutvogel in Gärten und Streuobstwiesen, nicht gefährdet.
Ein Feldhase (Lepus europaeus) sitzt am Rand eines trockenen Fahrwegs, flankiert von höherem Gras und jungen Nadelgehölzen. Die tief stehende Sonne betont die langen, schwarz gespitzten Löffel und das rotbraune Fell. Typisch dämmerungsaktiv; nutzt Feldraine und Wegränder zur Äsung und bleibt reglos, bis Gefahr vorüber ist.
Junges Reh (Capreolus capreolus) mit hellem Fleckenfell und großen Lauscherohren steht im lichten Waldboden und blickt frontal. Das Kitz lief neugierig bis etwa fünf Meter an die hockenden Fotografen heran und verharrte kurz. Typisch: geringe Fluchtdistanz junger Tiere, Tarnstarre/Neugier im Wechsel. Ruhig bleiben, Distanz wahren, nicht berühren.
Turmfalke (Falco tinnunculus) im Querflug vor blauem Himmel: lange, schmale, spitz zulaufende Flügel, langer Schwanz mit dunkler Endbinde, gefleckte Unterseite. Typisch jagt die Art im Rüttelflug nach Mäusen über Feldern, Wegrainen und Siedlungsrändern. Häufiger Brutvogel in Deutschland, kulturfolgend und derzeit nicht gefährdet.
Im Holzlager füttert ein männlicher Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros) ein bettelndes Junges. Das Männchen rußschwarz mit orangerotem Schwanz, der Jungvogel grau mit geöffnetem Schnabel. Typischer Kulturfolger an Gebäuden; nistet in Nischen, Holzstapeln, Schuppen. Nahrung: Insekten, Spinnen; mehrere Fütterungen pro Minute. In Deutschland weit verbreitet. Brutzeit Frühling bis Sommer.
Seitliches Kopf-/Schulterportrait eines Alpakas (Vicugna pacos): dichter, rotbrauner Vliespelz, kurze speerspitzenförmige Ohren, stumpfe Schnauze, große dunkle Augen; weiches Abendlicht modelliert Fellstruktur und Konturen vor dunklem Wiesenhintergrund. Alpakas stammen aus den Anden und werden vor allem wegen ihrer feinen Wolle gehalten; ruhige, gesellige Weidetiere, die in Herden leben.
Nahaufnahme eines Damhirsches (♂, Dama dama): seitliches Kopf-Porträt mit geöffnetem Fang. Die noch wenig verbreiterten Schaufel-Ansätze des Geweihs deuten auf einen jüngeren Bock hin. Feines Fellrelief und Maserung des Geweihs treten plastisch hervor.
Habitat/Verbreitung: Halboffene Laub-/Mischwälder, Lichtungen, Wiesen, Parks; benötigt Deckung und Äsung. Verbreitet in großen Teilen Europas (oft eingebürgert) und Westasien.
Nahrung: Gräser, Kräuter, Knospen/Blätter; im Herbst Eicheln und Bucheckern, teils Feldfrüchte; im Winter auch Rinde/Schlehen.
Maße/Gewicht: Körperlänge 140–160 cm, Schulterhöhe 90–110 cm; Hirsche 60–100 kg (selten >110 kg), Tiere 35–60 kg. Schwanz 17–20 cm.
Alter/Geweih: 12–16 Jahre (Gehege >20). Geweihabwurf April/Mai; mit zunehmendem Alter schaufelförmig, voll ausgeprägt meist ab dem 4.–5. Jahr.
Fortpflanzung/Sozial: Brunft Oktober; Tragzeit ~230 Tage; Setzzeit Mai/Juni, meist 1 Kalb. Sommer getrennte Gruppen, im Winter größere Rudel.
November - Höckerschwan (Cygnus olor) mit tropfendem Schnabel vor dunklem Wasser. Spätherbstliche Stimmung
Höckerschwan (Cygnus olor), erkennbar an orange-rotem Schnabel mit schwarzem Höcker.
Maße: Körperlänge ca. 140–160 cm, Flügelspannweite 200–240 cm, Gewicht ♂ meist 10–12 kg (max. ~15), ♀ 7–10 kg.
Alter: In freier Wildbahn oft >15 J., Maxima >25–30 J. (beringt nachgewiesen).
Flug: Reisegeschwindigkeit etwa 50–70 km/h; charakteristisches Flügel-„Singen“ (pfeifendes Geräusch).
Brut: April–Juni; großes Nest am Ufer/Schilf. 5–7 Eier, 35–41 Tage Brutzeit; Jungvögel flügge nach ~120–150 Tagen.
Status: In Mitteleuropa weit verbreitet (teils ganzjährig), besonders geschützt; Gefahren v. a. Angelhaken/Schnüre und Bleireste.
Aufnahme im Wildgehege Christgarten (Gemeinde Ederheim, Nördlinger Ries). Das Tier stand etwa 50 m entfernt erhöht auf einer Felskante. Seitliches Brust-/Kopfprofil mit winterlichem Borstenkleid.
Seitliches Porträt eines Graureihers am Wörnitz-Ufer in Harburg: kompakte Ruhehaltung mit eingezogenem Hals, geschlossene Schwingen bilden den „Mantel“. Feine Staffelung der grauen Deckfedern, schwarzer Überaugenstreif bis zur Schopfpartie. Stand im flachen Wasser, Spiegelung deutlich sichtbar. Typisches Winterverhalten: energiesparendes Stehen und Ansitzjagd auf Fische, Amphibien und Kleintiere.
Keine Eile, kein Zittern – nur ein sauberer Schnitt durch die Luft. Der Rotmilan nutzt Höhe nicht als Show, sondern als Vorteil: Distanz schafft Überblick, und Überblick ist Macht ohne Lärm. In diesem Moment wirkt der Himmel nicht wie Hintergrund, sondern wie Revier – ein stilles Feld, in dem jede Bewegung zählt und trotzdem nichts gehetzt wirkt.
Rotmilan – grobe Eckdaten:
Spannweite: ca. 175–195 cm
Körperlänge: ca. 60–70 cm
Gewicht: meist 0,8–1,3 kg (selten etwas darüber)
Fluggeschwindigkeit: typ. 30–60 km/h, im Sturzflug deutlich höher
Alter: in freier Wildbahn oft bis ~10 Jahre, Einzelfälle deutlich älter
Ein typischer Waldbewohner, der Nähe zu menschlichen Strukturen toleriert: Waldkäuze nutzen Baumhöhlen, Nistkästen – und gelegentlich auch Gebäude als ruhige Tagesverstecke. Auffällig sind der runde Kopf ohne Federohren, das braun gestrichelte Gefieder und die großen, dunklen Augen, die auf Dämmerungs- und Nachtaktivität ausgelegt sind. Der Moment wirkt wie „Pause“ im Jagdrhythmus: Energie sparen, beobachten, warten.
Zwei Körper, eine Entscheidung: nicht diskutieren, nicht zögern – einfach Linie. Graugänse fliegen nicht, um zu beeindrucken, sondern um anzukommen. Ihr Rhythmus ist Zweckmäßigkeit: Energie sparen, Abstand halten, Wind lesen. Über dem Wildgehege wirkt das wie ein kurzer Reminder, dass „Freiheit“ oft nur saubere Organisation ist.
Graugans (Anser anser)
Spannweite: ca. 147–180 cm
Körperlänge: ca. 74–91 cm
Gewicht: meist 2,5–4,5 kg (in Ausnahmefällen bis ~5 kg)
Fluggeschwindigkeit: typ. 50–70 km/h, mit Rückenwind auch deutlich höher
Zug-/Reichweite: je nach Population Standvogel bis Langstreckenzieher; Etappen von mehreren hundert km sind normal
Der Feldhase ist kein „süßes Tier“, sondern ein reines System aus Aufmerksamkeit und Geschwindigkeit. Er lebt auf Sicht, reagiert früh und entscheidet in Sekunden – nicht aus Panik, sondern aus Routine. In dem Sprung steckt genau das Prinzip offener Landschaft: Wer keinen Deckungsraum hat, macht den Raum selbst – als Tempo.
Technische Eckdaten:
Körperlänge: ca. 50–70 cm
Gewicht: meist 3–5 kg (regional/individuell auch darüber)
Ohrenlänge: ca. 9–14 cm (oft mit schwarzen Spitzen)
Höchstgeschwindigkeit: bis etwa 70 km/h
Lebensraum: offene Feldflur/Wiesen, „Sasse“ als Tagesruheplatz
Aktivität: überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv
Beim Auswildern sieht man keine „Romantik“, sondern Funktion: Muskelgedächtnis, Gleichgewicht, Timing. Die ersten Meter entscheiden, ob Training und Heilung gereicht haben – ob aus Pflege wieder Alltag wird. In dem Moment ist der Vogel kein Patient mehr, sondern wieder Maßstab für Wind, Abstand und Jagdinstinkt. Freiheit ist hier kein Gefühl, sondern eine saubere Rückkehr in das, was er kann: tragen, drehen, landen, weiter.
Technische Eckdaten Mäusebussard:
Spannweite: ca. 110–130 cm
Körperlänge: ca. 46–58 cm
Gewicht: meist 600–1.200g (Weibchen im Schnitt schwerer)
Höchstalter: in der Natur häufig einige Jahre, maximal >20 Jahre möglich
Nahrung: überwiegend Kleinsäuger (v. a. Mäuse), dazu Aas, Amphibien, Insekten je nach Angebot
Jagd/Flug: Gleit- und Kreisflug (Thermik), häufig auch Ansitzjagd
Beim Auswildern sieht man keine „Romantik“, sondern Funktion: Muskelgedächtnis, Gleichgewicht, Timing. Die ersten Meter entscheiden, ob Training und Heilung gereicht haben – ob aus Pflege wieder Alltag wird. In dem Moment ist der Vogel kein Patient mehr, sondern wieder Maßstab für Wind, Abstand und Jagdinstinkt. Freiheit ist hier kein Gefühl, sondern eine saubere Rückkehr in das, was er kann: tragen, drehen, landen, weiter.
Technische Eckdaten Mäusebussard:
Spannweite: ca. 110–130 cm
Körperlänge: ca. 46–58 cm
Gewicht: meist 600–1.200g (Weibchen im Schnitt schwerer)
Höchstalter: in der Natur häufig einige Jahre, maximal >20 Jahre möglich
Nahrung: überwiegend Kleinsäuger (v. a. Mäuse), dazu Aas, Amphibien, Insekten je nach Angebot
Jagd/Flug: Gleit- und Kreisflug (Thermik), häufig auch Ansitzjagd
Am Straßenrand gefunden und aufgepäppelt. Zeitweise stand sogar der Verdacht im Raum, dass er sein Augenlicht verliert was das Ende bedeutet hätte. Am Ende hat er sich stabilisiert: Orientierung, Reaktion und Blick waren wieder da. Dieses Foto zeigt die letzten Minuten vor der Auswilderung in der Pflegestation HEINZ: kein großes Drama, sondern der Moment, in dem aus Pflege wieder Selbstständigkeit wird.
Eckdaten Waldkauz:
Spannweite: ca. 81–105 cm
Körperlänge: ca. 37–43 cm
Gewicht: meist 330–650 g (Weibchen im Schnitt schwerer)
Lebensraum: strukturreiche Wälder, Parks, Friedhöfe; nutzt Höhlen/Nistkästen
Aktivität: überwiegend nachtaktiv, ruft ganzjährig (typisches „hu-hu“)
Die ersten Minuten nach der Auswilderung sind kein „Davonfliegen“ – eher ein kurzer Zwischenzustand. Erstmal Höhe gewinnen, Deckung finden, Geräusche sortieren, Blickrichtung festlegen. Beim Waldkauz sieht das fast unspektakulär aus, ist aber der entscheidende Schritt: nicht mehr getragen werden, sondern wieder tragen. Ab hier zählt nur noch, was funktioniert – Orientierung, Ruhe, Timing.
Die ersten Minuten nach der Auswilderung sind kein „Davonfliegen“ – eher ein kurzer Zwischenzustand. Erstmal Höhe gewinnen, Deckung finden, Geräusche sortieren, Blickrichtung festlegen. Beim Waldkauz sieht das fast unspektakulär aus, ist aber der entscheidende Schritt: nicht mehr getragen werden, sondern wieder tragen. Ab hier zählt nur noch, was funktioniert – Orientierung, Ruhe, Timing.
Auwaldsee bei Lauingen: Zwei Kanadagänse (Branta canadensis) am Auwaldsee. Im April sind viele Paare bereits ortstreu und nutzen Uferwiesen als Weidefläche; Nahrung ist überwiegend Gras und Kräuter.
Körperlänge: ca. 90–110 cm
Flügelspannweite: ca. 160–185 cm
Gewicht: meist 2,5–6,5 kg (Männchen tendenziell schwerer)
Alter: wild oft 10–15 Jahre, maximal deutlich darüber möglich
Gelege: typ. 4–7 Eier
Brutdauer: ca. 25–28 Tage
Nahrung: überwiegend Gräser/Kräuter, zusätzlich Getreide/Keimlinge, auch Wasserpflanzen
Merkmal: schwarzer Hals/Kopf mit weißem „Kinnriemen“
Margeriten in der Sommersonne
Sommergräser auf einer Lichtung im Schlosspark Duttenstein
Schlosspark Duttenstein
Fern in the light of the setting sun
Shaman
Auf Baumstumpf - etwas verloren
Letzte Lichtstrahlen in der untergehenden Abendsonne
Mehrere dicht weißfilzige, aufrechte Triebe des Woll-Ziest/Eselsohr mit gegenständigen, länglich-löffelförmigen Blättern und noch geschlossenen, wolligen Blütenständen (typische Lamiaceae-„Ähren“ aus Quirlen). Aufnahmeort: Naturschutzgebiet Röttinger Höhe.
(Wenn die Blüten aufgehen, sind sie purpur-violett – gute Bestätigungs-Merkmale.)
Aufrechte Staude mit großen, ganzrandigen Blättern und einzeln stehenden, glockenförmigen, bräunlich-violetten Blüten; später glänzend schwarze Beeren in einem sternförmig vergrößerten Kelch. Nicht berühren oder verzehren.
Gift & Sicherheit – das Wichtigste
Gifte: Tropanalkaloide (v. a. Atropin, Hyoscyamin, Scopolamin).
Pflanzenteile: Alle Teile giftig, Beeren besonders gefährlich (für Kinder schon wenige Beeren potenziell lebensbedrohlich; auch für Haustiere giftig).
Wirkung: Anticholinerg – führt zu „Atropin-Syndrom“: trockener Mund, gerötete/trockene Haut, stark erweiterte Pupillen & Lichtscheu, Herzrasen, Unruhe, Halluzinationen/Verwirrtheit, Krämpfe; in schweren Fällen Atemlähmung und Koma.
Beginn/Dauer: Symptome oft innerhalb von 30–120 Min.; können viele Stunden anhalten.
Verwechslungsgefahr: Mit harmlosen, schwarzen Beeren (z. B. Traubenkirsche, Heidelbeere). Sicheres Merkmal der Tollkirsche: Einzelbeere in einem deutlich vergrößerten, sternförmigen Kelch; Pflanze riecht schwach, Blüte glockig braun-violett.
Standorte: Halbschattige Waldränder, Lichtungen, Schutthalden, nährstoff- und kalkreiche Böden; teils in Gärten (Heil-/Zierpflanze).
Ein junger Schachtelhalm (Equisetum) treibt direkt im Gleisbett aus – zwischen Granitschotter und trockenem Pflanzenrest. Die Triebspitze zeigt noch die Sporenähre; die braunen Scheiden am Stängel markieren die Knoten. Ein Standort, der eigentlich nur für Drainage und Last gebaut ist – und trotzdem reicht ein bisschen Feuchte im Untergrund, damit etwas wächst, wo es nicht vorgesehen war.
nah drann
nah drann
nah drann
nah drann
nah drann
nah drann
nah drann
nah dran,,,
nah dran,,,
nah dran,,,
nah dran,,,
Mehrere große Lamellenpilze im Gras: flach-schüsselförmige, ocker-cremefarbene Hüte mit dünn eingerollter Kante; darunter dichte, deutlich herablaufende Lamellen. Kurze, gedrungene Stiele, die Pilze stehen im Trupp/Hexenring. Das passt gut zum Riesen-Trichterling (Leucopaxillus giganteus).
Detail eines kleinen Räucherofens: blauer, gegenlichtbetonter Rauch steigt aus den Lüftungsbohrungen auf; der Kegel glimmt im Inneren, die Abdeckung bündelt den Zug.
Farbe: Blau durch kurzwellige Streuung im dünnen Rauch (Tyndall/Rayleigh).
Strömung: Übergang von laminar (dünner Strahl) zu turbulent (Wirbel/Tanzlinien) durch die Dachkappe und Seitenöffnungen.
Starkes Gegenlicht + dunkler Hintergrund → sichtbare Kanten am Rauch; kurze Belichtungszeit friert die Fäden.
Ein junger, zu einem Ahorn gehörender Zweig trägt einen rötlichen Austrieb mit mehreren kleinen Blüten- und Knospenansätzen. Die Hauptknospe sitzt nahe der Bildmitte und hebt sich mit ihren feinen Linien und warmen Rot-Orange-Tönen deutlich vom weich verlaufenden, dunkelgrünen Hintergrund ab. Die geringe Schärfentiefe isoliert das Motiv fast vollständig und lenkt den Blick konsequent auf die frühe Entwicklungsphase der Pflanze.
Dunkelheit...
Dunkelheit...
Dunkelheit...
Dunkelheit...
Dunkelheit...
Dunkelheit...
Dunkelheit...
Dawn over Neresheim Monastery
When darkness gives way to light
Ruins of a high medieval summit castle
Party mood at the Ipfmesse 2025 - View from the Schlossberg
Dunkelheit...
Dunkelheit...
Dunkelheit...
Nebel und Felder verstummen – nur der Solitärbaum alleine bei Nacht und Nebel, Einsamkeit und Stille
Winterhimmel über dem Härtsfeldsee.
Im Vordergrund dunkler See mit Restschnee, im Hintergrund der nächtliche Sternenhimmel
Sichtbare Sternbilder/Objekte: Im Westen sinken Pegasus (Viereck) und Andromeda; M31 erscheint als schwacher Nebelfleck. Dazwischen Pisces und Triangulum eher lichtschwach. Tief im Südwesten kann Fomalhaut (Piscis Austrinus) knapp über dem Horizont stehen. Richtung S–SSW sehr niedrig Cetus und Abschnitte des Eridanus.
Aufnahme vom Damm des Härtsfeldsees; der See liegt rechts außerhalb des Bildfelds. Der helle Schein am oberen Bildrand stammt vom Mond und hellt den Himmel auf. Links im Vordergrund liegen die Gleise der Härtsfeldbahn („Schättere“).
Sternbilder/Felder (Blick 132°): Hier ist Orion eindeutig im Bild (die Gürtelsterne zentral unterhalb der Bildmitte). Darüber Taurus (Hyaden/Aldebaran) und weiter rechts die Plejaden (M45); schräg oben links Auriga mit Capella.
Über den Dächern brechen die ersten Raketen auf, Blau-Violett mischt sich mit Rot, der Rauch zeichnet flüchtige Wolken in die kalte Nacht. Für einen Moment trägt die Alb den Lärm der Böller wie fernes Donnern, dann fällt wieder dieser kurze Zwischenzustand ein – noch altes Jahr, schon neues. Ein Kirchturm, ein Atemzug, ein Schwall Funken: Sekunden, die nichts erklären müssen und doch alles markieren – Abschied und Anfang in einem Bild.
Über den Dächern brechen die ersten Raketen auf, Blau-Violett mischt sich mit Rot, der Rauch zeichnet flüchtige Wolken in die kalte Nacht. Für einen Moment trägt die Alb den Lärm der Böller wie fernes Donnern, dann fällt wieder dieser kurze Zwischenzustand ein – noch altes Jahr, schon neues. Ein Kirchturm, ein Atemzug, ein Schwall Funken: Sekunden, die nichts erklären müssen und doch alles markieren – Abschied und Anfang in einem Bild.
Weiße und rote Lichtspuren markieren eine nasse Kurve im Winter; Langzeitbelichtung, Blick Berg auf entlang Leitpfosten und Planke.
Langzeitbelichtung des Nachtverkehrs auf der A7 bei Waldhausen: weiße und rote Spuren zeichnen die zweibahnige Kurve durch Dunst und Winterkälte.
Blitze über Neresheim
irgendwann ist das Wasser auch im Meer und irgendwann kommt das selbe Wasser hier wieder vorbei
Eingang zur Himmelsleiter
Himmelsleiter
Felsspalte
Felsspalte
Touriatraktion. Sieht nur alle habe Stunde so aus.
irgendein Bach in irgendeinem Tal neben irgendeinem Bahngleis
Schlechtes Wetter, in Neresheim: sieht böse aus, Regnet aber meistens eh nicht
Neresheim - Sonnenaufgang beim Wisentgehege
Neresheim - Sonnenaufgang beim Wisentgehege
Neresheim - Sonnenaufgang beim Wisentgehege
Neresheim - Naturschutzgebiet in der Zwing
Neresheim - Naturschutzgebiet in der Zwing
Trugenhofen - Blick aus dem Wald
Königsbronn - die ersten Meter nach dem Quelltopf
Heidenheim Aufhausen - Fischteich unterhalb der Benzmühle
Aufnahmen aus Auernheim und Schrezheim
Aufnahmen aus Auernheim und Schrezheim
Aufnahmen aus Auernheim und Schrezheim
Aufnahmen aus Auernheim und Schrezheim
Aufnahmen aus Auernheim und Schrezheim
Aufnahmen aus Auernheim und Schrezheim
Dischingen - Schrezheim
Runde Quellfassung mit Holzgeländer, teils vereister Ausströmer in der Mitte; konzentrische Wellen und klare, grünlich schimmernde Tiefe. Fisheye-Perspektive betont die Kreisform der Anlage und den ringförmigen Schneesaum im lichten Laubwald.
So ein Kunstding
So ein Kunstding
So ein Kunstding
So ein Kunstding
So ein Kunstding
So ein Kunstding
So ein Kunstding
So ein Kunstding
Enjoy life for a moment
Soap bubbles dance in the wind
Enjoy life for a moment
Soap bubbles dance in the wind
So ein Kunstding
shine your light on me
May a light always shine when darkness prevails
So ein Kunstding
So ein Kunstding
So ein Kunstding
Show fight at Katzenstein Castle
Katzenstein Castle
Eine spiegelnde Gartensphäre sitzt im Beet wie ein fremder Planet. In ihrer Haut aus Metall sammelt sich die Welt: Wolken ziehen als weiße Flecken über ein tiefes Blau, Häuser und Wege biegen sich zu Karikaturen, die Blumen daneben verdoppeln sich als bunte Schlieren. Davor das Maschendraht-Gitter – ein grafisches Netz, das den runden Körper zähmt und den Himmel scheinbar „einsperrt“. So wird aus einem simplen Deko-Objekt ein kleines Seh-Experiment: Gerade Linien werden weich, Distanzen stauchen sich, und der Garten erzählt sich selbst noch einmal – verkehrt, gekrümmt, wunderbar.
Konzentration im Profil: gespannter Langbogen, Ellbogen auf Linie, Sommerlicht auf Haut und Holz.
Nahaufnahme einer goldenen, spiegelnden Glaskugel im Tannenast. Warmes, dunkles Ambientelicht; rechts ein unscharfer Lichtpunkt eine Weihnachtsbaumkerze. In der Kugel spiegelt sich die Szene inklusive Kamera/Person als Silhouette. Geringe Schärfentiefe, weiches Bokeh – Fokus auf der Kappe und der Vorderseite der Kugel.
Kurz erklärt: Die metallisierte Innenschicht wirkt wie ein konvexer Spiegel – sie verkleinert und krümmt die Umgebung, daher die zentrale, verzerrte Selbstreflexion und die mehrfache Spiegelung der Lichtpunkte.
Warme Edison-Leuchtmittel vor Ziegelwand – detailfokussierter Innenraum-Shot aus einer Bäckerei in Nördlingen. Der Bernstein-Glaston und die sichtbaren Filamente erzeugen das typische 2700 K-Warmlicht und verdichten die gemütliche Atmosphäre.
Neresheim‑Lixhöfe. Maschine auf der Kuppe, Sonne knapp über der Kante;
ruhige Horizontlinie.
Notiz: Linie der Fruchtkante betont; Sternförmige Strahlen im Gegenlicht.
Neresheim‑Lixhöfe. Silhouette eines Mähdreschers vor der untergehenden
Sonne, Staubfahne im Gegenlicht.
Notiz: Sonnenuntergang; Gegenlicht, Staubpartikel in der Luft; Tele-Blick über
Kuppe.
Neresheim‑Lixhöfe. Seitenansicht des Mähdreschers, Schneidwerk klar
erkennbar; langer Staubschweif.
Notiz: Schneidwerk frontal/seitlich; tiefe Sonne, harte Konturen.
Ernte bei breitem Himmel, Baumreihe als Silhouette;
Maschine im Dunst am Feldrand.
Notiz: Weite Stimmung; dünne Wolkenschichten, Staubfahne am Feldweg.
Iggenhausen. Offener Arbeitsplatz; Rückansicht im Staub, Abtankrohr nach
hinten geschwenkt.
Daten: Baujahr 1975; laut Besitzer damals größter Claas‑Mähdrescher im
Katalog; offener Fahrerstand.
Iggenhausen. Offener Claas‑Fahrerstand; Schneidwerk halb im Bestand,
Staubwolke am Vorgewende.
Daten: Offener Fahrerstand; klassischer Korntank/Abtankrohr; mechanischer
Antrieb sichtbar.
Iggenhausen. Claas mit offenem Fahrerstand, Ortschaft im Hintergrund;
gleichmäßiger Schnitt ins Getreide.
Daten: Ernte im Dorfumfeld; offener Fahrerstand; ruhiger Schnitt.
Iggenhausen. Abtankvorgang in einen älteren Traktor/Anhänger, Scheunendach
im Hintergrund.
Daten: Abtankleistung kontinuierlich; klassischer Ablauf mit Traktor/Anhänger.
Morsetaste für die Telegraphiestrecke parallel zum Gleis
Restauriert - Ham Radio 2025 Friedrichshafen
Onshore-Windenergieanlage für Schwachwindstandorte (IEC III). Pitch-geregelter 3-Blatt-Rotor mit variabler Drehzahl; Generator als DFIG (doppelt gespeister Asynchrongenerator). Ausgelegt für hohe Erträge bei moderaten Windgeschwindigkeiten, mit schallreduzierten Betriebsmodi.
Wesentliche Daten
Nennleistung: 2,4 MW
Rotordurchmesser: 117 m → Rotorkreisfläche ~10 750 m²
Blattlänge: ~58 m
Typische Nabenhöhen: ~90–140 m (je nach Turmvariante)
Betrieb: Pitch-Regelung, variable Drehzahl (~5–12 U/min), 50/60 Hz
Windbereich: Einschalten ~3 m/s, Nennleistung ~12 m/s, Abschalten ~25 m/s
Blick auf die Anlage am Donauufer kurz nach Sonnenaufgang – der letzte Morgen vor der Sprengung der beiden Naturzug-Kühltürme am 25.10.2025 (jeweils ~160 m, zusammen ~56 000 t Stahlbeton).
Technik & Daten: Am Standort liefen die Blöcke B und C als Siedewasserreaktoren (Typ BWR-72), jeweils 1 344 MWe brutto. Inbetriebnahmen: 1984 (B) und 1985 (C). Betreiber: Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH (RWE / PreussenElektra). Abschaltungen im Zuge des Atomausstiegs: 2017 (Block B) und 2021 (Block C); der Standort befindet sich im Rückbau.
Historie: Vorgänger Block A (ca. 250 MWe, Siedewasserreaktor) speiste ab 1966, wurde nach dem Störfall 1977 stillgelegt und später zurückgebaut.
25.10.2025, 12:00 Uhr. Höhe ca. 160 m. Sprengladungen am Turmfuß lösen eine kontrollierte Einfaltung der Mantelschale aus; der Turm fällt in die vorbereitete Fallzone und kommt nach rund 10–15 s zum Liegen. Es bildet sich eine kurzzeitige Staubwolke, danach freie Sicht auf die Anlage.
25.10.2025, ca. 12:00:15 Uhr (rund 15 s nach Turm B). Höhe ca. 160 m. Sprengladungen am Fußring erzeugen eine gezielte Einfaltung; der Turm kippt in die vorbereitete Fallrichtung und liegt nach etwa 10–15 s vollständig. Kurzzeitige Staubwolke, anschließend freie Sicht auf das Reaktorgebäude.
Blick auf das KKW-Gelände unmittelbar nach dem Fall von Turm B und A: Die Kühltürme fehlen, stattdessen eine breite, hellgraue Staubwolke über den Fundamentbereichen, langsam mit dem Wind abziehend. Reaktorgebäude, Schornstein und Leitungsfelder bleiben sichtbar. Im Vordergrund Zuschauerreihen auf den Feldern; Einsatzfahrzeuge und Absperrungen entlang der Wege.
Onshore-Windenergieanlage für Schwachwindstandorte (IEC-Windklasse III / DiBt Windzone 2). Pitch-geregelter 3-Blatt-Rotor mit optimiertem Lastmanagement; Netzeinspeisung über Umrichtertechnik. Optional u. a. schallreduzierter Betrieb, Kaltwetter-/Eiserkennung, Fledermausschutz sowie Brandmelde-/Löschtechnik.
Wesentliche Daten
- Nennleistung: 2,75 MW (Anlagenfamilie enthält auch eine 2,5-MW-Variante)
- Rotordurchmesser: 120 m → Rotorkreisfläche ~11.310 m²
- Blattlänge: ~60 m (Radius)
- Typische Nabenhöhen: 110 m oder 139 m
- Netzfrequenz: 50/60 Hz
- Schallleistungspegel (Angabe im Datenblatt): 106 dB(A)
Ein bläulich zischender Brenner trifft die Stahlhaut des Kessels. Die Stelle glüht kirschrot, Hitze flimmert – unter Hammerschlägen gibt das Blech nach.
Kurz erklärt:
Punktuell erhitzen: Stahl wird plastisch verformbar.
Schrumpfen/Formen: Mit Kümpelhammer/Gegenhalter oder schnellem Abkühlen zieht sich die Zone zusammen – Beulen werden glatt, Wölbungen gezielt gesetzt.
In Etappen: Kleine Felder nacheinander bearbeiten und mit Lehren kontrollieren, bis die Sollform passt.
Mit Zahn-/Scharriereisen wird der verwitterte Sandstein schichtweise abgetragen. So verschwinden Krusten und Unebenheiten, die Fläche wird plan und erhält die historische Riefentextur.
Reinigung/Entkrustung millimeterweise
Angleichen ohne Poren zu verschmieren
Werkspuren nach Vorbild (Scharrier-Riefen)
Basis für Fugen- und Mörtelerneuerung
Mit Zahn-/Scharriereisen wird der verwitterte Sandstein schichtweise abgetragen. So verschwinden Krusten und Unebenheiten, die Fläche wird plan und erhält die historische Riefentextur.
Reinigung/Entkrustung millimeterweise
Angleichen ohne Poren zu verschmieren
Werkspuren nach Vorbild (Scharrier-Riefen)
Basis für Fugen- und Mörtelerneuerung
Termitschweißen